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Kamera aus dem 3D-Drucker für nur 25 Euro

11.07.2013 | 05:03 Uhr |

Hinter dem Namen OpenReflex Projekt versteckt sich eine per 3D-Drucker erstellte Analog-Kamera.

Normalerweise werden 3D-Drucker von Bastlern für Experimente genutzt, wirklich massentauglich ist die Technik noch nicht. Das OpenReflex-Projekt von Leo Marius zeigt nun auf eindrucksvolle Weise, welche Möglichkeiten aktuelle 3D-Drucker bereits bieten. Aus 20 Einzelteilen entsteht nach mehreren Stunden Arbeit eine analoge Kamera für 25 Euro.

Alle Vorlagen der Einzelteile bietet Marius als kostenlosen Download an. Dazu zählen Shutter, Sucher sowie der Bildrollenhalter für analoge Kleinbildfilme. Als Material kommt beim OpenReflex-Projekt Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) zum Einsatz. Aus diesem stablien Kunststoff bestehen auch die beliebten Legosteine.

Als Drucker für die Kamera diente ein Replicator 2X von Makerbot . Zusätzlich werden lediglich noch Schrauben, Filme und ein Objektive benötigt. Doch auch dann ist die Kamera eher spartanisch ausgestattet, die Verschlusszeit liegt fest eingestellt bei 1/60 s, auf Bildschirm und Spiegel müssen Fotofans ebenfalls verzichten.

Einschätzung: BKA stuft Waffen aus dem 3D-Drucker als ernste Gefahr ein

Trotzdem dürften sich speziell Bastler, die bereits über einen 3D-Drucker verfügen, über den Bauplan der Kamera freuen.

Mit 3D-Druckern lassen sich echte Gegenstände aus Kunststoff produzieren. Solche "Drucker" gibt es seit kurzem auch für den Hausgebrauch zu halbwegs erschwinglichen Preisen. Wir hatten mit dem  "UP! PP3DP" einen der ersten dieser günstigen 3D-Drucker im Testlabor. Wie er funktioniert, was er leistet und wo die Schwachstellen liegen, zeigt Ihnen Hardware-Redakteurin Ines Walke-Chomjakov in diesem Video.

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