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Kabelgebundenes LAN

19.02.2007 | 11:35 Uhr |

Vorteile: schnell, günstig

Nachteil: hoher Installationsaufwand

Wenn Sie regelmäßig große Datenmengen kopieren oder hochauflösendes Filmmaterial streamen, führt kein Weg am Kabelnetzwerk vorbei. Selbst das ältere Fast Ethernet (100 MBit/s) bietet dazu eine ausreichende Bandbreite. Inzwischen gilt Gigabit Ethernet (1000 MBit/s) als Standard. Im Gegensatz zum WLAN erreichen LAN-Komponenten die maximalen Transferraten meist auch im Praxisbetrieb. Spieler schätzen ein Kabel-Netzwerk auch aufgrund der schnellen Antwortzeiten, die ein flüssiges Spielerlebnis für alle Netzwerkteilnehmer garantieren.

Außerdem sind die Komponenten für das kabelgebundene Netzwerk günstig: Karten und Anschlüsse für Gigabit-Ethernet finden sich ohnehin in vielen aktuellen PCs und Notebooks oder lassen sich preiswert nachrüsten (rund 20 Euro für eine PCI-Karte). Ein Switch als Netzwerk-Verteiler kostet je nach Zahl der Anschlüsse zwischen 15 und 40 Euro (Fast Ethernet) beziehungsweise 40 bis 80 Euro (Gigabit Ethernet). Das passende Kabel im Format Cat5(e) bekommen Sie für zwei bis vier Euro pro Meter - je teurer, desto hochwertiger, da besser geschirmt. Allerdings sind die geschirmten Kabel (S/FTP oder S/STP) weniger biegsam als die ungeschirmte Variante UDP.

Allerdings kann der Installationsaufwand eines Kabelnetzwerkes beträchtlich sein: Weniger aufgrund der technischen Probleme - die sind schnell gelöst: Netzwerkkabel an LAN-Port und Switch anschließen– fertig. Doch quer durch die Wohnung verlaufende Kabel sind Stolperfallen und bei Mitbewohnern häufig ungern gesehen. Wollen Sie die Kabel in Wandschächten oder hinter Fußbodenleisten unterbringen, müssen Sie mit erheblicher Zusatzarbeit und –kosten rechnen.

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