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KUB-BLA: Kalaschnikow stellt Killer-Drohne für Kampfeinsatz vor

27.02.2019 | 13:50 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Kalaschnikow hat eine Killer-Drohne vorgestellt. Günstig, leicht bedienbar und treffsicher trägt sie ihre tödliche Last ins Ziel.

Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow hat auf der Waffenschau IDEX-2019 in Abu Dhabi eine neue Flugdrohne vorgestellt, die sich für militärische Angriffe eignen soll. Dieses Kampf-Drohnensystem hört auf den Namen KUB-BLA. Die Drohne soll vergleichsweise günstig, leicht bedienbar und treffsicher sein und auch eine technologisch weniger stark entwickelte Armee zu gezielten Fernschlägen befähigen, ohne dafür das Leben von Piloten einsetzen zu müssen. Zudem trägt sie ihre tödliche Last fast geräuschlos ins Ziel.

KUB-BLA soll Kalaschnikow zufolge entfernte Bodenziele zerstören. Das „hochpräzise unbemannte Projektil“ fliegt mit 3 Kilogramm Nutzlast (also beispielsweise Sprengstoff) 130 km/h schnell bis zu 30 Minuten lang durch die Luft. Traditionelle Luftabwehrsysteme sollen die anfliegende Drohne nur schwer bekämpfen können, so die Russen.

Kalaschnikow betont diese Vorteile der Killer-Drohne: versteckter Start (eine Drohne benötigt weder eine Startbahn noch eine Abschussvorrichtung wie ein Geschütz), hohe Schussgenauigkeit, Geräuschlosigkeit und einfache Handhabung. KUB-BLA soll 121x95x16,5 cm groß sein.

Kalaschnikow habe die Drohne bereits erfolgreich getestet und halte sie für einsatzbereit. Einen Preis für die Drohne nannten die Russen zwar noch nicht, doch soll sie in jedem Fall günstig sein. Eine preiswerte "Smart Bomb" sozusagen.

Gänzlich neu ist der Gedanke an Killerdrohnen nicht. Im Syrien- und Irak-Konflikt packte der IS bereits Sprengsätze unter herkömmliche zivile Flugdrohnen und griff damit gegnerische Stellungen an. Über ein Dutzend solcher Drohnen flog 2018 einen Angriff auf einen russischen Stützpunkt in Syrien.

Das russische Unternehmen Kalaschnikow ist einem größeren Publikum vor allem durch sein Sturmgewehr AK-47 bekannt.

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