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K-Office: 12 Programme in einem Paket

15.06.2007 | 12:17 Uhr |

Bei KOffice handelt es sich um ein freies Office-Paket, das unter der GPL (General Public License) entwickelt wurde und für viele Linux-Distributionen erhältlich ist. Mit Version 1.6 stellen die Entwickler vor allem neue Features für die jüngsten KOffice-Komponenten Kexi (integrierte Datenbank) und Krita (ein pixelbasiertes Mal- und Zeichenprogramm) vor. Bei den bestehenden Anwendungen gibt es ein paar Neuerungen: KFormula unterstützt jetzt das freie Open-Source-Dateiformat OASIS, KSpread wurde um Script-Fähigkeiten für Python und Ruby erweitert.

KWord ist die schlanke, aber funktionale Textverarbeitung aus KOffice.
Vergrößern KWord ist die schlanke, aber funktionale Textverarbeitung aus KOffice.
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Da KOffice auf zentrale KDE-Bestandteile angewiesen ist, empfiehlt sich der Einsatz der Software zusammen mit dem KDE-Desktop, der in fast allen Linux-Distributionen enthalten ist - oder für den es wie bei Ubuntu mit Kubuntu eigene Distributionen gibt. KOffice umfasst zwölf Einzelkomponenten: KWord, die Tabellenkalkulation KSpread, das Präsentationsprogramm KPresenter, das Datenbankprogramm Kexi, Kivio für Flussdiagramme, Karbon14 für Vektorgrafik, Krita als pixelbasiertes Malprogramm, KPlato für das Projektmanagement, KChart für Diagramme, die Zahlenverhältnisse darstellen, KFormula als mathematischer Formel-Editor, Kugar als Report-Generator sowie KOffice als Workspace und integrierte Arbeitsoberfläche.

Die wichtigsten Bestandteile von KOffice sind KWord, KSpread und KPresenter. Die Module wurden allerdings anders als Open Office separat entwickelt, entsprechend mühsam war es, sie unter ein gemeinsames Dach zu bringen. Praktisch: KOffice benutzt wie Open Office das standardisierte Open-Document-Format.

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