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Interpol warnt vor steigenden Cyber-Angriffen durch Corona-Pandemie

05.08.2020 | 14:58 Uhr | Denise Bergert

Durch die Corona-Pandemie sitzen viele Firmen-Mitarbeiter im Home-Office - und werden zur Zielscheibe für Cyber-Kriminelle.

Die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation - kurz Interpol - warnt in dieser Woche in einem aktuellen Bericht vor "alarmierend" angestiegenen Cyber-Angriffen während der Corona-Pandemie. Mit dem Ausbruch der Virus-Erkrankung und den damit verbundenen Beschränkungen hätten die Cyber-Kriminellen ihren Fokus von Einzelpersonen und kleinen Unternehmen auf große Unternehmen, Regierungen und kritische Infrastruktur gelegt.

Während diese Zielgruppen früher meist zu gut vor Angriffen geschützt waren, machen sich die Kiminellen die Tatsache zunutze, dass viele Firmen- und Regierungsmitarbeiter durch die Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten. Unternehmen haben dafür eigene Netzwerke eingerichtet, die aber nicht so sicher sind, wie die Vorkehrungen in der Firma. Angreifer haben es einfacher, in diese Netzwerke einzudringen, Daten zu stehlen und Profit zu erzielen.

Durch die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung aufgrund von Corona habe es laut Interpol vor allem einen Anstieg bei Phishing- und Ransomware-Attacken gegeben. Bei Phishing-Versuchen geben sich die Angreifer häufig als Gesundheitsbehörden oder Regierungsmitarbeiter aus und bringen ihre Opfer so dazu, auf einen Link zu klicken, der ihnen entweder sensible Daten entwendet oder per Erpresser-Software ihre Computer verschlüsselt.

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