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Internet in Deutschland langsamer als bei den Nachbarn: Nur Platz 31

24.03.2020 | 11:44 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Wer in Deutschland im Internet unterwegs ist, der surft im Festnetz und mobil langsamer als in vielen anderen Ländern.

Die durchschnittliche Geschwindigkeit, mit der in Deutschland im Festnetz und Mobilfunk gesurft wird, hat sich Februar 2020 leicht verbessert. Das ist jedenfalls die Erkenntnis, wenn man sich den Speedtest Global Index vom Februar 2020 genauer anschaut. Im Mobilfunk landet Deutschland mit 36,27 Megabit/s auf Platz 45 und verliert damit im Vergleich zum Vormonat zwei Plätze. Im Festnetz liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 90,82 Megabit/s, womit sich Deutschland um achte Plätz auf Platz 31 verbessert.

Die globale Durchschnittsgeschwindigkeit liegt im Mobilfunk bei 31,61 Megabit/s im Download und bei 11,29 Megabit/s im Upload. Im Festnetz bei 75,41 Megabit/s (Download) beziehungsweise 41,42 Megabit/s im Upload. Im Festnetz-Internet bleibt Singapur mit durchschnittlich 203,68 Megabit/s an der Spitze. Auf den folgenden Plätzen landen mit deutlichem Abstand Hong Kong (169 Mbit/s), Monaco (161,02 Mbit/s) und Rumänien (155,28 Mbit/s).

Laut dem Speedtest-Ranking surfen die Nutzer mobil in vielen europäischen Ländern weiterhin deutlich schneller als in Deutschland (36,27 Mbit/s). Etwa in den Niederlanden (Platz 5, 70,22 Mbit/s), Norwegen (Platz 6, 68,14 Mbit/s) und Bulgarien (Platz 7: 65,39 Mbit/s).

Die Schweiz landet im Mobil-Ranking auf Platz 12 mit 55,43 Mbit/s und im Breitband-Ranking sogar auf Platz 6 mit 148,36 Mbit/s. Österreich kann sich ebenfalls mit Platz 17 (49,88 Mbit/s) zumindest im Mobil-Internet vor Deutschland platzieren. Im Festen-Breitband-Internet landet Österreich aber mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 53,63 Mbit/s nur auf Platz 55.

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