204258

Internet Explorer und Media Player mit an Bord

06.12.2005 | 11:33 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Microsoft betont ausdrücklich, dass es sich bei WinFLP-Rechnern nicht um typische Thin Clients handeln wird. Zwar lasse sich ein WinFLP-PC natürlich auch als Terminal Client einsetzen, doch würde solch eine Maschine eben auch über eigene Rechenkapazitäten verfügen. Bestimmte Anwendungen wie den Internet Explorer, den Windows Media Player, Viewer zum Betrachten von Office-Dokumenten sowie Sicherheitssoftware könne der Anwender direkt auf dem WinFLP-PC ausführen – ein deutlicher Unterschied zu einem Thin Client. Außerdem läuft der Windows Remote Desktop Client (RDP Client), Terminal Client-typische Software von anderen Anbietern, Microsoft nennt hier Citrix (ICA) als Beispiel, und Mainframe Terminal Emulation-Software.

Den vollen Funktionsumfang eines Windows-XP-Rechners könne man aber nicht erwarten, so Microsoft. Office 2003 beispielsweise soll auf Rechnern mit WinFLP nicht laufen. Zumindest ist das nicht vorgesehen. Was geschickte Hacker daraus machen, ist allerdings eine andere Frage. Denn ein Betatester hat bereits versucht, Itunes und Firefox auf einem WinFLP-System zu installieren (siehe Kapitel "Erste Erfahrungsberichte"). Grundsätzlich klappte das durchaus!

Anders als ein Thin Client erfordert ein WinFLP-Rechner gewisse Wartungsarbeiten. So müssen Updates und Patches wie bei einem normalen Windows-XP-Rechner aufgespielt werden.

Microsoft bringt das Leistungsvermögen von WinFLP demnach folgendermaßen auf den Punkt: WinFLP holt das Bestmögliche aus der vorhandenen Hardware heraus ohne sie zu überfordern.

PC-WELT Marktplatz

204258