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Intel steigert den Frontside-Bus

07.05.2002 | 16:44 Uhr | Michael Schmelzle, Hans-Christian Dirscherl

Alle drei neuen Prozessoren verfügen über einen 533 Megahertz Systembus, über den die Intel-Prozessoren mit dem Graphic Memory Controller Hub beziehungsweise der Northbridge bei Nicht-Intel-Chipsätzen mit dem Arbeitsspeicher und der AGP-Schnittstelle kommunizieren. Vorherige Pentium-4-Prozessoren tauschten mit diesen Systemkomponenten über einen 400 Megahertz Systembus ihre Daten aus. Das neue Datenvolumen von Prozessor zu Chipsatz erhöhte sich somit von 3,2 auf 4,2 Gigabyte pro Sekunde.

Allerdings erreichen Sie die neuen höheren Datendurchsatzraten nur mit einem Chipsatz, der den 533-Megahertz Frontside-Bus auch unterstützt. Intel brachte dafür den i850E heraus. Außerdem nutzen Sie die volle Bandbreite des Frontside-Bus von 533 Megahertz nur zusammen mit Rambus-PC1066-Arbeitspeicher. Dafür ist der i850E-Chipsatz zwar nicht spezifiziert, er kommt mit ihm aber zurecht. Nur bei der Kommunikation zwischen CPU und der Grafikschnittstelle profitieren Sie in vollem Umfang vom höheren Übertragungstempo.

Der Pentium 4 Prozessor mit 512 Kilobyte Level-Two Cache und dem 533 Megahertz Systembus kostet mit 2,26 Gigahertz 423 Dollar, mit 2,4 Gigahertz 562 Dollar und mit 2,53 Gigahertz 637 Dollar. Alle Preise gelten bei Abnahme von 1000 Stück. Für den neuen i850E-Chipsatz müssen Händler bei Abnahme von 1.000 Stück jeweils 37 Dollar auf den Tisch legen.

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