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Intel rechnet ab 2020 mit Macs mit ARM-Prozessoren

22.02.2019 | 15:26 Uhr | Michael Söldner

Der Umstieg von Intel- auf eigens entwickelte ARM-Chips bei Macs und Macbooks könnte schon 2020 erfolgen.

Schon länger rechnen Insider damit, dass Apple in seinen Macs und Macbooks künftig auf Prozessoren auf ARM-Basis setzen könnte. Nun geht sogar der derzeitige Zulieferer Intel davon aus, dass Apple schon bald auf eigens entwickelte ARM-Chips umschwenkt. Der Wechsel wird für das Jahr 2020 erwartet. Apple strebt schon länger eine einfachere Portierung von iPad-Apps auf Mac OS an.  Laut Bloomberg  sollen Apps für iOS, iPad und Mac OS ab 2021 plattformübergreifend nutzbar sein. Dann würde es keine Rolle mehr spielen, ob eine Software für iOS oder Mac OS angeschafft wurde – sie lässt sich auf allen Apple-Geräten nutzen.

Entwickler könnten durch den Umstieg auf ARM-Prozessoren in Macbooks und Macs künftig einfacher Anwendungen für alle Apple-Geräte erstellen. Intel als bisheriger Zulieferer dürfte über diesen Plan hingegen wenig erfreut sein. Schon 2005 wechselte Apple von der Power-PC-Architektur auf Intel-Chips. Nun könnte ein erneuter Wechsel auf ARM-Prozessoren folgen. Branchenkenner erwarten den Umstieg ab 2020 zuerst auf günstigen Macbooks. In teureren Geräten folgen die Chips auf ARM-Basis dann wohl erst später. Doch schon jetzt zeigt Apple mit seiner CPU-Eigenentwicklung im iPad Pro, wie leistungsfähig mobile Prozessoren auf ARM-Basis sein können. Apple bewirbt das iPad Pro als vollwertigen Ersatz für ein Notebook mit Intel- oder AMD-Prozessor.

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