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Intel Arc-Desktop-GPUs: Offizielle Treiber leaken geplante Modelle

17.05.2022 | 13:34 Uhr | Panagiotis Kolokythas

In offiziellen Intel-Treibern finden sich Informationen darüber, welche Arc-Desktop-GPUs auf den Markt kommen werden.

Der Start der Intel-Arc-Desktop-GPUs rückt immer näher. In offiziellen Intel-Treibern ist jetzt ein Hinweis auf die geplanten Modelle entdeckt worden. Konkret in den aktuellen Beta-Treibern für die bereits erhältlichen mobilen Arc-GPUs A370M und A350M in der Versionsnummer 30.0.101.1732, die hier zum Download erhältlich sind.

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In den Treibern werden sieben verschiedene Modelle von Arc-Desktop-GPUs aufgelistet, von denen die meisten bisher nicht offiziell enthüllt wurden. Neben den bestehenden Xe-, UHD- und Mobil-Grafikkarten sind insgesamt acht verschiedene Desktop-GPU-Modelle aufgeführt:

Neben den bestehenden Xe-, UHD- und Mobil-Grafikkarten sind insgesamt sieben verschiedene Desktop-GPU-Modelle aufgeführt. Konkret:

  • Arc Pro A50

  • Arc Pro A40

  • Arc A770

  • Arc A750

  • Arc A580

  • Arc A380

  • Arc A310

"Arc Pro"-Hinweis sorgt für Überraschung

Wir wussten bereits, dass Intel eine Aufteilung in 3/5/7-Serien plant, ähnlich dem Namensschema für die Core-CPUs. Die "Arc Pro"-Serie ist eine kleine Überraschung, die vielleicht für Workstation-Desktops gedacht ist, ähnlich wie die Quadro-Karten von Nvidia. Wir wissen, dass Low-End-Desktop-Karten (vermutlich die A310 und A380) zuerst in vorgefertigten PCs in China in diesem Sommer auf den Markt kommen werden, während die teureren Karten später in diesem Jahr auf weitere Märkte kommen werden.

Die Liste umfasst fünf mobile Arc-GPUs, den A350M, A370M, A550M, A730M und A770M, die bereits dokumentiert wurden. Die A370M wurde bereits in einigen Laptops veröffentlicht und bietet ungefähr die gleiche Grafikleistung wie die RTX 3050 Laptop-Karten von Nvidia.

Angaben noch mit Vorsicht zu genießen

Die Tatsache, dass eine GPU in der Treibersoftware aufgeführt ist, bedeutet nicht unbedingt, dass sie auch hergestellt und verkauft werden wird. Aber angesichts der Bestätigungen, die wir bereits für die drei Stufen von Consumer-Grafikkarten gesehen haben, die Intel vorbereitet, scheint dies ein ziemlich sicherer grober Richtwert für Veröffentlichungen in diesem Jahr zu sein. Oder möglicherweise Anfang 2023, wenn die Lieferkettenprobleme länger bestehen bleiben. Weitere Gerüchte über Spezifikationen sind im Umlauf, die auf zusätzliche Modelle wie eine Arc A780 hindeuten.

Leaks deuten darauf hin, dass Intel mit der Geforce RTX 3070 ( hier im PC-WELT-Test ) an der Spitze seiner High-End-Angebote konkurrieren will, bis hin zu Budget-Karten wie der Radeon RX 6400 am unteren Ende. Natürlich werden die Verfügbarkeit, der Preis und die technischen Möglichkeiten darüber entscheiden, wie wettbewerbsfähig Intels erste Generation der Arc-Karten wirklich ist. Es bleibt also spannend.

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