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Indien verbietet PUBG Mobile und hunderte weitere chinesische Apps

03.09.2020 | 15:05 Uhr | René Resch

Indien sperrt im Konflikt mit China weitere 118 mobile Apps, darunter den Spiele-Hit Playerunknown's Battlegrounds.

Aufgrund von Spannungen zwischen Indien und China wegen des umstrittenen Grenzverlaufs im Himalaya, sperrt Indien nach und nach Apps, die eine Verbindung mit China aufweisen. Apps wie Tiktok sind in Indien bereits seit einiger Zeit gesperrt.

Nun hat das indische IT-Ministerium erneut einige iOS- und Android-Apps, die aus China stammen verboten. Dabei trifft es die beliebte Mobile-App des Shooters Playerunknown’s Battlegrounds (PUBG), dem Online-Marktplatz, den chinesischen mobilen Bezahldienst Alipay, WeChat Work und einige weitere. PUBG ist dabei eigentlich ein Spiel des südkoreanischen Herstellers Bluehole, der chinesische Internetgigant Tencent hat 2017 allerdings die Rechte für einen mobilen Ableger des Shooters erhalten.

Als Begründung für das Verbot gab das Ministerium an, dass die Anwendungen Daten nach China übermitteln. So gehe es um die Souveränität und Verteidigung Indiens und den Datenschutzinteressen der indischen Nutzer.

Die komplette Liste der 118 verbotenen Apps können Sie in der offiziellen Mitteilung des IT-Ministeriums nachlesen.

TikTok ist in Indien schon seit einiger Zeit verboten

Seit einiger Zeit ist zudem schon die bekannte App TikTok verboten. Während die USA einen Bann der beliebten App damals noch prüften vollzog Indien den Schritt direkt. Mehr dazu lesen Sie in unserer News vom 7. Juli 2020:

USA prüft Bann für chinesische Social-Media-Apps wie TikTok und Co.

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