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Im Idealfall kein Qualitätsunterschied

Internet-Telefonie heute geht einfacher – im Idealfall bemerken Sie keinen Unterschied zum herkömmlichen Telefonieren. Das schon vorhandene Analogtelefon wird an die Datenleitung angeschlossen, beispielsweise über eine Voice-over-IP-DSL-Kombination.

Ein DSL-Anschluss oder eine andere schnelle Internet-Anbindung ist für VoIP-Telefonie praktisch unumgänglich. Durch intelligente Kompressionsverfahren fließen zwar beim Telefonieren via Internet insgesamt nur rund 70 bis 80 KBit/s über die Leitung. Wie viel genau, hängt davon ab, welchen Codec Ihr Provider einsetzt – darauf haben Sie keinen Einfluss. Einen ISDN-Anschluss mit Kanalbündelung zu verwenden würde aber zu hohe Kosten verursachen. Um permanent erreichbar zu sein, müssten Sie schließlich ständig mit dem Internet verbunden sein. Für den unbegrenzten VoIP-Spaß sollten Sie daher neben einem DSL-Anschluss auch einen volumenbasierten Tarif oder eine Flatrate mit einplanen.

Die Qualität der Sprachverbindung über das Internet unterscheidet sich meist nicht von Ihrem normalen Telefon. Nur das Freizeichen klingt je nach Anbieter etwas anders. Eine größere Rolle spielt die Qualität von Mikrofon und Lautsprecher des Telefonhörers. Das Grandstream Budgetone BT 101 beispielsweise, das in vielen VoIP-Angeboten enthalten ist, hat uns in diesem Punkt enttäuscht. Die Sprache klingt etwas dumpf – übrigens auch bei Telefonaten über den herkömmlichen Anschluss. Ein Unterschied, den Sie sehr wohl bemerken, ist die Höhe Ihrer Telefonrechnung – vor allem, wenn Sie viel tagsüber telefonieren oder oft Auslandsnummern anwählen.

Da Datenübertragung stets den gleichen Aufwand und damit die gleichen Kosten verursacht, ist VoIP-Telefonie deutlich günstiger, als es ein Telefonanbieter mit alter Technologie sein kann.

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