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IS wirft Bomben im Irak per Drohne ab

17.01.2017 | 15:49 Uhr |

Kleine Sprengstoffkapseln werden vom IS im Irak per Drohne abgeworfen, um die anrückende Armee aufzuhalten.

Die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) verwendet für die Verteidigung besetzter Gebiete in Syrien und im Irak konventionelle Waffen und Autobomben. Nun gehören auch Drohnen zum Arsenal der Terroristen. Dabei kommen handelsübliche Quadcopter zum Einsatz, die eine Sprengstoffladung in der Größe eine Handgranate transportieren können.

Die Drohnen haben eine geringe Reichweite und sollen die anrückenden Truppen der irakischen Armee aufhalten. Den Streitkräften könnten jedoch bereits Waffen zur Verfügung stehen, mit denen sich die Bomber-Drohnen aufhalten lassen. Im vergangenen Jahr kam im Irak ein Abwehrsystem namens Battelle Drone Defender zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Störsender in Form eines Gewehrs, mit dem sich Drohnen zum Absturz bringen lassen.

Der IS setzt Drohnen jedoch nicht nur als Transportmittel für Bomben ein, sondern auch zur Aufklärung oder als mit Sprengstoff versehener Köder. Armeen weltweit arbeiten daher schon seit Jahren an entsprechenden Abwehrsystemen.

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