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I lock it GPS: Smartes Fahrradschloss bekommt GPS-Tracker

29.08.2019 | 13:09 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Das smarte Fahrradschloss I lock it+ bekommt ein Update: einen GPS-Tracker. Sofern die Kickstarter-Kampagne klappt.

Update 29.8.2019: I lock it GPS

I lock it will sein smartes Fahrradschloss I lock it+ um einen GPS-Tracker erweitern. Die neue Version heißt dann konsequenterweise I lock it GPS. Mit der neuen GPS-Funktion soll sich das Fahrrad orten lassen.

Die Finanzierung erfolgt über eine Kickstarter Kampagne. Für 129 Euro können Interessenten I lock it GPS auf Kickstarter vorbestellen. Auslieferung soll im März 2020 sein. Daneben gibt es noch einige andere Varianten und Kombinationen von I lock it GPS zum Vorbestellen.

Zuletzt hatte die Haveltec GmbH ihr smartes Fahrradschloss I lock it im März 2019 überarbeitet. Die neue Version hört nun auf den Namen I lock it+ . Sie bietet gegenüber I lock it folgende Verbesserungen:

  • I lock it+ kann Fahrradspeichen ausweichen. Es müssen keine Speichen mehr manuell korrigiert werden, sondern I lock it+ schiebt sich an den Radspeichen vorbei.

  • Die 3D-Bewegungssensorik erfasst Erschütterungen in alle Richtungen. Der smarte Alarm löst erst einen Voralarm (dreimaliger Warnton) aus. Halten die Erschütterungen an, dann startet der 30-sekündige Diebstahlalarm mit 110 db(A). 

  • Die I-lock-it+-App hat ein Logbuch. Das Logbuch erfasst auf Wunsch des Nutzers alle Vorgänge des Fahrradschlosses. Es speichert also auch die Uhrzeit eines ausgelösten Alarms.

  • Mit I lock it+ können der Handsender+ und das Smartphone zum ersten Mal parallel genutzt werden.

I Lock it+ ist seit dem 28. März 2019 erhältlich und kostet 149 Euro (das ältere I lock it kostet 129 Euro ). Der optionale Handsender kostet wie gehabt 25 Euro extra.

Unterschiede zwischen I lock it und I lock it+.
Vergrößern Unterschiede zwischen I lock it und I lock it+.
© Haveltec GmbH

Ursprünglicher Bericht von Juni 2016: Das Fahrradschloss mit App-Steuerung, das das Berliner Startup I Lock i auf der letztjährigen IFA vorgestellt hat, befindet sich als Kickstarter-Projekt auf der Zielgeraden. Für 89 Euro können Sie eines dieser cleveren Fahrradschlösser vorbestellen und die Finalisierung des Projekts sichern.

Bei „I lock it“ soll das sonst übliche Gefummel mit Fahrradschlössern entfallen: Sie müssen sich nicht verrenken und auch nicht im Dunkeln mühsam den Schlüssel in das Fahrradschloss fingern und sich auch keinen Zahlencode merken. Stattdessen sperren und entsperren Sie das I-lock-it-Fahrradschloss per Smartphone-App – ganz automatisch ohne Zutun des Besitzers via Bluetooth. Ein 64-Millimeter-Stahlbolzen sichert das Rad gegen Diebe, seine Schaltung erfolgt automatisch, sobald man sich mit der App dem Schloss nähert beziehungsweise davon weggeht.

Der Akku soll laut Hersteller neun Monate durchhalten, bei einem Aufbruchsversuch geht ein 110-dB-Alarm los. Der Alarm geht außerdem auch dann los, wenn das gesicherte Fahrrad bewegt werden soll.

Die App soll für iOS ab Version 5 und für Android ab Version 4.4 erscheinen. Sobald die App aktiviert ist, muss man sich keine Gedanken mehr um das Abschließen und Öffnen des Schlosses machen, das erledigt die App zusammen mit Bluetooth. Für den Fall, dass das Smartphone ohne Strom ist oder der Akku des I-lock-it-Schlosses kaputt geht, kann man das Schloss aber mit einem achtstelligen Notfallcode entsperren. Der Standort des Fahrrades lässt sich zudem per GPS auf einer Karte anzeigen.

Sofern I Lock it sein Finanzierungsziel erreicht, soll die Auslieferung ab Januar 2017 beginnen. Der Endverkaufspreis für die Grundversion soll 119 Euro betragen. Daneben gibt es auch noch Angebote mit einem zusätzlichen Stahlseil und einem zusätzlichen Handsender für Benutzer, die kein Smartphone nutzen wollen.

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