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Humanoide Roboter auf gefährlichem Terrain

03.04.2003 | 13:31 Uhr | Markus Pilzweger

Auch die Entwicklung humanoider Roboter, die den Menschen Arbeiten in gefährlicher Umgebung abnehmen sollen, schreitet voran. So wurde der HRP-2 präsentiert, der bei der Demonstration in einer Art Schaufelbagger saß und diesen eigenständig bedienen konnte. Bei dem Roboter handelt es sich zwar noch um einen Prototyp, Einsatzgebiete für "Menschenähnliche" Roboter gäbe es jedoch durchaus.

So wurde Shin Furukawa, Direktor bei dem Roboter-Hersteller Tmsuk von der Firma JOC, hinsichtlich eines solchen humanoiden Roboters angesprochen. Die Firma erlangte traurige Berühmtheit, als es im Jahr 1999 in einer Uranverarbeitungsanlage zum bis heute größten Atomunfall Japans kam, bei dem drei Mitarbeiter verstrahlt wurden, zwei davon verstarben.

"Ich sprach mit dem verantwortlichen Mitarbeiter bei JOC, der damals eine Namensliste mit Alter und Familienverhältnissen vor sich liegen hatte", so Furukawa. "Er musste entscheiden, wen er in die Anlage schickt. Hätten wir einen Roboter gehabt, hätten wir diesen einsetzen können."

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