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Hillary Clinton will geheime UFO-Akten veröffentlichen

12.05.2016 | 10:27 Uhr |

Sollte Hillary Clinton die US-Präsidentschaftswahlen gewinnen, will sie bisher geheime Unterlagen zu UFOs und Außerirdischen zumindest teilweise veröffentlichen lassen.

Hillary Clinton gegen Donald Trump . Polit-Establishment gegen Quereinsteiger. Demokrat gegen Republikaner, Frau gegen Mann. Der sich für die US-Präsidentenwahl im November 2016 abzeichnende Showdown dürfte einer der spannendsten Wahlkämpfe seit langer Zeit werden. Da gilt es jeden potenziellen Wähler zu mobilisieren. Auch solche, die an grüne Männchen, UFOs und Aliens glauben. Zumindest scheint Hillary Clinton so zu denken.

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Denn die Frau des Alt-Präsidenten Bill Clinton möchte nach einem Wahlsieg womöglich die bisher weggesperrten Geheimakten über so genannte außerirdische Phänomene veröffentlichen. Das sagte sie verschiedenen US-Moderatoren und Talkmastern. So viel wie möglich sollte aus diesen geheimen Unterlagen veröffentlicht werden, zitiert die Huffington Post Clinton. Wenn es tatsächlich nichts Greifbares über UFOs gebe, solle man das den Menschen genauso offen sagen, als wenn es tatsächlich Hinweise auf Leben außerhalb der Erde geben sollte.

Vorausgesetzt, die Veröffentlichung bedrohe nicht die öffentliche Sicherheit. Außerdem wolle Clinton mehr über das  militärische Sperrgebiet Area 51 (Groom Lake, ein ausgetrockneter Salzsee) in der Wüste Nevadas erfahren, wie die New York Times schreibt.   Dieses erst im Jahre 2013 offiziell bestätigte Sperrgebiet ist sagenumwoben, angeblich führt die US-Luftwaffe dort nicht nur militärische Experimente, beispielsweise mit Prototypen von neuen Kampfflugzeugen und Tests mit Beuteflugzeugen, durch, sondern untersucht dort auch abgestürzte UFOs. Darunter auch das angebliche UFO vom so genannten Roswell-Vorfall. Clinton wolle dazu einen Arbeitsstab einsetzen.

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Warum aber macht Clinton solche Äußerungen zum jetzigen Zeitpunkt? Nun, laut einer Umfrage der National Geographic Society glaubt rund ein Drittel der US-Bürger an Besuche von Außerirdischen auf der Erde. Und 80 Prozent der Befragten glauben, dass die US-Regierung die Bevölkerung in Bezug auf UFOs belügt. Anderseits gibt es laut New York Times aber auch eine Umfrage, nach der 63 Prozent der US-Amerikaner nicht an UFOs glauben würden.

Hillary Clintons Äußerung zur Freigabe der „UFO-Akten“ kommt nicht von ungefähr. Clinton interessiert sich seit Kindesbeinen für das Weltall. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin hatte sich vor 55 Jahren im Alter von 13 Jahren als Astronautin bei der NASA beworben. Doch damals konnte sich die Männer-dominierte NASA noch keine weiblichen Raumfahrer vorstellen und sagte das Clinton. Die daraufhin ziemlich geknickt war.



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