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Hersteller begrüßen Plan

13.01.2003 | 13:13 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Antivirenhersteller begrüßen den Plan. Welche Auswirkungen die Öffnung der Programmierschnittstellen für Benutzer hat, ist offen. Mit Scannern die sich der APIs bedienen sind zwar mehr Sicherheit und wirksamerer Schutz zu erwarten, eventuell aber auch andere Geschäftsmodelle. So wäre es einem Antiviren-Hersteller mit tieferem Einblick in Windows möglich, Signaturen nur auf seinen Servern zu speichern und den Virenscann gegen Gebühr auszuführen.

Branchenkenner erwarten zudem, dass der Schritt Auswirkungen auf die Antivirensoftware haben wird. Ian Hameroff, Manager bei eTrust Security Solutions, glaubt etwa, dass sich die Antiviren-Technologie auf einen gemeinsamen Nenner einigt, vergleichbar den Protokollen von Webbrowsern.

Diese Vereinheitlichung könnte auch dazu führen, dass sich mehr Anbieter auf dem derzeit von Network Associates, Symantec und Trend Micro dominierten Markt einfinden. Analysten schätzen das Marktvolumen der Antivirensoftware derzeit auf etwa 1,7 Milliarden US-Dollar ein.

Microsoft zahlt kalifornischen Kunden Milliarden-Entschädigung (PC-WELT Online, 13.01.2003)

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