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Herr der Ringe: Film- und Spielerechte sollen versteigert werden

10.02.2022 | 16:27 Uhr | Denise Bergert

Die Saul Zaentz Co. will ihre Rechte an „Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und anderen Werken von Autor J.R.R. Tolkien versteigern.

Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, sollen in dieser Woche eine Reihe von Film-, Merchandising-, Spiel- und Live-Event-Rechten zu mehreren Werken von Autor J.R.R. Tolkien versteigert werden.

Rechte könnten für zwei Milliarden US-Dollar verkauft werden

Der bisherige Rechte-Inhaber an „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und Co. - die Saul Zaentz Co. - hat aktuellen Gerüchten zufolge beschlossen, sich von ihren Tolkien-Beständen zu trennen. Mit der Versteigerung wurde die ACF Investment Bank beauftragt, die nun unterschiedliche Käufer in Hollywood aufsuchen soll. Jüngsten Schätzungen zufolge könnten die Rechte an den Werken von Tolkien für mehr als zwei Milliarden US-Dollar verkauft werden. Eine offizielle Stellungnahme seitens ACF oder Zeantz steht bislang jedoch noch aus.

Amazon gilt als heißer Kandidat

Ganz oben auf der Liste der möglichen Kaufinteressenten steht Amazon. Das Unternehmen startet am 2. September 2022 seine neue Serie „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“. Zu den zu versteigernden Rechten gehören unter anderem die Verwertung von „Der Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ sowie die nach Tolkiens Tod 1973 veröffentlichten Schriften „Das Silmarillion“ und „Die unvollendeten Erzählungen von Numenor und Mittelerde“.

Warner Bros. hält ebenfalls Rechte

Die Filmproduktionsfirma Warner Bros. hält über ihre Beteiligung an New Line Cinema ebenfalls einige Filmentwicklungsrechte an „Der Herr der Ringe“. Mit der „Herr der Ringe“-Trilogie feierte das Unternehmen zusammen mit Regisseur Peter Jackson zu Beginn des neuen Jahrtausends drei weltweite Kassenerfolge. Im vergangenen Jahr kündigte Warner Bros. Mit „Der Herr der Ringe: Der Krieg der Rohirrim“ einen neuen Animations-Kinofilm an.

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