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Heinz und Ford verwandeln Tomaten in Auto-Teile

13.06.2014 | 05:44 Uhr |

Ford hat sich mit dem Ketchup-Produzenten Heinz zusammengetan. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung neuer Kunststoffe aus Tomaten-Abfällen.

Auto-Hersteller Ford kooperiert mit Ketchup-Produzent Heinz. Beide Unternehmen arbeiten zusammen an der Entwicklung eines neuen Kunststoffs. Dieser soll aus bei der Ketchup-Produktion anfallenden Abfällen wie Tomaten-Schalen, -Kernen und -Stengeln entstehen.

Während sich Heinz von dem Projekt einen lebensmittelechten Kunststoff für Produkt-Verpackungen erhofft, testet Ford die Materialien auf ihre Tauglichkeit für den Auto-Bau. Tomaten-Fasern und getrocknete Tomaten-Häute sollen im Verbund ein stabiles und leichtes Material ergeben, das unter anderem für Kabel-Halterungen oder Plastik-Ablagen in der Fahrzeugkabine eingesetzt werden könnte.

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Ford arbeitet seit zwei Jahren auch bereits mit Nike, Procter & Gamble sowie Coca Cola an der Entwicklung einer Alternative zum auf Erdöl basierenden Plastik. Wie weit die Forschung schon vorangeschritten ist, ist allerdings nicht bekannt.

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