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Hat Apple bei seinen iPhone-Verkaufszahlen geschummelt?

26.09.2013 | 18:04 Uhr |

Mehrere Analysten sehen in den von Apple veröffentlichten iPhone-Verkaufszahlen Unstimmigkeiten.

Apple gab kürzlich voller Stolz bekannt, dass in den ersten drei Tagen nach dem Verkaufsstart neun Millionen Exemplare des iPhone 5S und iPhone 5C abgesetzt werden konnte. Damit könnte der Launch der beiden neuen Smartphones nach Angaben von Tim Cook als bislang größter iPhone-Verkaufsstart gewertet werden.

Der Analyst Gene Muster geht jedoch davon aus, dass Apple in diesem Zeitraum nur 5,5 Millionen Geräte absetzen konnte. Die fehlenden 3,5 Millionen Smartphones würden demnach auf Provider entfallen, die eine größere Anzahl an iPhone 5Cs geordert hätten, diese aber nur teilweise absetzen konnten. Vielmehr stand für die Netzbetreiber eine Auffüllung ihrer Lager an, da Apple das iPhone 5 mit dem Verkaufsstart der beiden neuen Geräte vom Markt genommen hätte.

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Munster geht daher davon aus, dass lediglich vier Millionen iPhone 5S sowie 1,5 Millionen iPhone 5C an die Endkunden verkauft werden konnten. Rückendeckung bekommt der Analyst von Katy Huberty von Morgan Stanley. Sie geht ebenfalls davon aus, dass zwei Millionen Exemplare des iPhone 5C in die Lager der Provider gewandert wären.

Mit dem iPhone 5s bringt Apple sein neustes Smartphone-Flaggschiff auf den Markt. Rein äußerlich unterscheidet es sich zwar kaum von seinem Vorgänger, aber Apple hat sein neues iPhone-Modell im Inneren optimiert. So ist nun der neuer A7-Chip mit 64 Bit verbaut. Außerdem kommt eine verbesserte Kamera, das runderneuerte iOS 7 und als besonderes Feature ein Fingerabdrucksensor zum Einsatz. Ob das iPhone 5s damit überzeugen kann, erfahren Sie in diesem Video.

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