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Hack: Garmin zahlte angeblich 10 Mio. Dollar Lösegeld

04.08.2020 | 15:31 Uhr | Denise Bergert

Aktuellen Gerüchten zufolge hat Gamin im Zuge einer Ransomware-Attacke ein Lösegeld in Höhe von 10 Millionen US-Dollar gezahlt.

Garmin wurde Ende Juli zum Opfer einer großangelegten Ransomware-Attacke . Die Computer des Unternehmen wurden durch die Erpresser-Software WastedLocker verschlüsselt. Im Zuge des Angriffs gingen zahlreiche Garmin-Dienste für mehrere Tage offline. Wie Sky News heute berichtet, hat Garmin an die Erpresser das geforderte Lösegeld in Höhe von 10 Millionen US-Dollar gezahlt, um den Schlüssel für die verschlüsselten Daten zu erhalten. Die Transaktion sei über die US-Sicherheitsfirma Arete IR durchgeführt worden.

Dem Bericht zufolge habe sich Garmin nach der Attacke an ein Unternehmen gewandt, das sich mit Ransomware-Angriffen auskennt. Arete IR bestreitet, die Verhandlungen mit den WastedLocker-Erpressern geführt zu haben. Hinter der WastedLocker-Ransomware könnte den Mutmaßungen zufolge die russische Cyberkriminellen-Gruppe Evil Corp stecken. Die Gruppe soll mit ihrer Dridex-Malware mehr als 100 Millionen US-Dollar finanziellen Schaden verursacht haben und wurde aus diesem Grund im Dezember 2019 vom U.S. Treasury Department sanktioniert. Die Sanktionen verbieten es US-Unternehmen und -Bürgern, Transaktionen mit Unternehmen und Personen durchzuführen, die mit Evil Corp in Verbindung gebracht werden.

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