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HDTV-Gütesiegel

23.09.2005 | 19:02 Uhr |

HDTV-Gütesiegel

Welcher Bildmacher im Heimkino auch zum Einsatz kommt, wichtig ist eine optimale Unterstützung für hochauflösende Bilder. Dafür müssen die entsprechenden Anschlüsse vorhanden sein (siehe Kasten). Zudem muss die Elektronik die eingehenden Signale verarbeiten können. Um dem Kunden die Suche zu vereinfachen, entwickelten namhafte Hersteller und der Satellitenbetreiber Astra in Zusammenarbeit das HDTV-Gütesiegel. Es regelt beispielsweise eine Mindestauflösung von 720 vertikalen Zeilen.

Die Nachfolger der DVD

Das hochauflösende Fernsehen benötigt neue Aufzeichnungsmöglichkeiten, da es wesentlich größere Datenmengen mit sich bringt. Die DVD ist dafür nicht mehr geeignet. Die Nachfolger Blu-Ray und HD-DVD geistern bereits seit rund zwei Jahren durch die Presse. Sie nutzen statt des roten Lasers der DVD (660 Nanometer) einen blauen mit deutlich kürzerer Wellenlänge (405 Nanometer). Erste Blu-Ray-Geräte sind im HDTV-verwöhnten Japan erhältlich. Ein konkreter Termin für die Markteinführung in Deutschland ist den Herstellern noch nicht zu entlocken. Das Datum wird sich aber an der Markteinführung von HDTV orientieren. Es ist zu erwarten, dass zumindest Laufwerke für den Computereinsatz im Jahr 2005 auf dem Markt erscheinen. Viele Fernsehzuschauer, die heute das PALFernsehbild auf DVD aufzeichnen, würden sich bereits jetzt über die neuen Formate freuen. Aktuelle DVD-Recorder nehmen in bester Qualität nur rund eine Stunde Fernsehmaterial auf eine Scheibe auf. Eine kurzfristige Lösung des Problems ergibt sich durch die Nut ung des zweiten Daten-Layers der DVD. PC-Laufwerke brennen mit dieser Technik schon heute rund 9 GB auf eine Scheibe. In DVD-Recordern wird das Verfahren zum Einsatz kommen und eine Verdoppelung der Aufnahmezeit mit sich bringen.

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