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HDMI-Problem

28.02.2006 | 11:20 Uhr |

HDMI-Problem

Idealerweise soll ein HD-Receiver über ein HDMI-Kabel mit dem HD-ready-Fernseher verbunden werden. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. Ein HDMI-Kabel soll alle HD-Bild- und Multi-Kanal-Ton-Signale elegant über ein einziges Kabel transportieren und so weiteres Verkabelungsgestrüpp vermeiden. Hat Ihr HD-ready-TV gar keinen HDMI-, sondern nur einen DVI-Eingang (Digital Visual Interface), so kann ein HDMI-zu-DVI-Adapter helfen, im Handel ab 30 Euro zu haben.

Zum Schutze teurer Filmproduktionen (Content Protection) hat Intel einen HD-Kopierschutz namens HDCP entwickelt, das sogenannte High-bandwidth Digital Content Protection System. Derzeit Revision 1.1, vom 9. Juni 2003. HDCP kann seine Schutzwirkung in HDMI- und in DVI-Verbindungen entfalten und soll sicherstellen, dass ein kopiergeschützter HD-Film zwar vom HD-Receiver bis zum HD-Display transportiert und angezeigt wird, aber nirgendwo dazwischen abgegriffen wird, also auch nicht hardwaremäßig von Bastlern und bösen Buben innerhalb der HD-Geräte angezapft werden kann.

Zu diesem Zweck fragt der HD-Receiver das HD-Display via HDMI oder DVI, ob eine HDCP-verschlüsselte Übertragung möglich ist, und zwar noch bevor der Film angezeigt wird. Dafür hat jedes HDCP-Device einen Vorrat von 40 Sicherheitsschlüsseln mit 56-Bit Länge. Bis die zwei Geräte sich über die Security-Methode einig werden, vergeht Zeit. Antwortet das angefragte HDMI-Display zu spät oder falsch, so kann es bei diversen Geräte-Kombinationen zu Störungen oder Verweigerung der Bildanzeige kommen.

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