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Grafikpracht und "Cinematic Computing"

20.11.2002 | 15:12 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Leistung der "Geforce FX" soll für - wie es Nvidia nennt - "Cinematic Computing" genutzt werden. Damit sollen am Rechner Effekte in Echtzeit berechnet werden können, die bisher nur aus Filmen bekannt waren. Dafür rechnet der Grafikchip auch intern mit einer Farbtiefe von 128 Bit. Dies dient vor allem der Genauigkeit der Rechenoperationen und soll Darstellungsfehler aufgrund von Rundungsfehlern minimieren.

Um die Power der "Geforce FX" zu demonstrieren, zeigte Nvidia in München mehrere Demos, die allesamt auf einem Athlon-XP-2800+-Rechner liefen. Besonders beeindruckend war dabei die Demo "Dawn", bei der eine Fee zu sehen ist.

Die Fee wird in Echtzeit berechnet und mit Hilfe der Maus kann der Anwender ganz nah an ihre Haut zoomen. Zu sehen bekommt er dann eine realistisch dargestellte Hautstruktur inklusive kleinster Härchen und Muttermale. Per Mausklick kann die Fee auch ihr Gesicht verändern und so Emotionen ausdrücken.

Bis die Qualität von Echtzeit berechneter Grafik mit Filmgrafik, wie beispielsweise im Final-Fantasy-Film, konkurrieren kann, dürften noch ein paar Jahre ins Land ziehen. Nvidia nähert sich aber mit der "Geforce FX" schon mal an dieses selbstgesteckte Ziel an.

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