Channel Header
2414997

Grafikkarten-Verkäufe brechen weiter ein

12.03.2019 | 11:30 Uhr | René Resch

Das Ende des Mining-Booms trifft beide großen Grafikkartenhersteller. AMD trifft der Umstand jedoch schlimmer als Nvidia.

Das Ende des Kryptomining-Booms haben die großen Grafikkarten-Hersteller Nvidia und AMD stark zu spüren bekommen. Schon damals berichteten wir davon, dass Grafikkarten-Preise im Sinkflug sind. Laut einer neuen Analyse von Jon Peddi Research gingen die Verkaufszahlen für Grafikkarten im vierten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 40,2 Prozent zurück. Im Vergleich mit dem dritten Quartal 2018 sanken die Verkäufe zum vierten um ganze 10,7 Prozent.

Laut der Analyse gehen die Verkaufszahlen gegenüber dem vorangegangenen Quartal zwar meist etwas zurück, laut den Experten lag dieses Minus in den letzten 10 Jahren allerdings durchschnittlich bei 2,3 Prozent. Somit war das vierte Quartal 2018 für Verkäufe von dedizierten Grafikkarten das schlechteste der vergangenen 10 Jahre.

AMD trifft die Flaute besonders hart

Für AMD kommt es doppelt bitter. Der Radeon-Hersteller verliert im sowieso schon schrumpfenden Markt noch weiteren Boden an Nvidia. In Zahlen: gegenüber dem letzten Quartal fast sieben Prozent, gegenüber dem Vorjahr knapp 15 Prozent. Das ist dem Umstand geschuldet, dass AMD stärker vom Mining-Boom profitierte als Nvidia.

Auch interessant: Die besten Grafikkarten ab 400 Euro

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2414997