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Google will Datenschutz bei Sprachaufzeichnungen verbessern

23.09.2019 | 14:59 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Google will künftig ausdrücklich darauf hinweisen, dass Menschen sich Sprachaufzeichnungen anhören könnten.

Google will in den nächsten Monaten das Mithören von Sprachaufzeichnungen von Google Assistant durch Mitarbeiter neu und vor allem klarer regeln. In Zukunft müssen die Nutzer von Google Assistant in den Voice & Audio Activity (VAA) Einstellungen explizit zustimmen, dass die Sprachaufzeichnungen von Menschen angehört werden und Google will in dem entsprechenden Menü ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein Mensch sich die Aufzeichnungen anhören könnte. Derzeit hat Google dieses Mithören zum Zwecke der Verbesserung der Spracherkennung aber ausgesetzt.

Außerdem will Google künftig den Nutzern die Möglichkeit geben, die Empfindlichkeit des Weckrufs „Ok Google“ einstellen zu können. Damit soll vermieden werden, dass Google Home beziehungsweise der Google Assistant unerwünscht zuhören, weil sie versehentlich den Weckruf "Ok Google" gehört haben.

Insgesamt will Google weniger Audiodaten als bisher speichern. Nach einigen „wenigen Monaten“ sollen die meisten Audio-Aufzeichnungen gelöscht werden.

Google nennt aber kein konkretes Datum für die Einführung der Verbesserungen. Es ist nur die Rede davon, dass einige Verbesserungen später noch in diesem Jahr erfolgen sollen, wie The Verge berichtet.

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