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Google stellt Grabsteine auf: Trauer um Anwendungen

08.10.2019 | 14:33 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Google trauert! Der Suchmaschinen-Riese hat einen Friedhof mit Grabsteinen errichtet. Für einige seiner Anwendungen. Update: Galerie der größten Google-Flops.

Google trauert! Um einige seiner verstorbenen Anwendungen und Dienste. Wie Google+, Picasa oder Google Reader. Der Suchmaschinen-Riese hat nämlich echte Grabsteine für die verschiedenen Anwendungen aufgestellt. Die Google-Mitarbeiterin Dana Fried hat auf Twitter ein Foto des Friedhofs der Google-Anwendungen veröffentlicht. Diese kleine Gedächtnisstätte steht ihrem Tweet zufolge in der Hauptlobby des Google-Fremont-Campus in Seattle.

Der Mini-Friedhof mit den Grabsteinen für Picasa, Google+, Google Reader, Orkut, Google Buzz und Google Wave ist offensichtlich ein Gag zum kommenden Halloween-Fest. Denn der Friedhof ist nicht nur in ein ziemlich gruseliges Ambiente gehalten, sondern es dienen auch noch einige Kürbisse zur Beleuchtung.

Die Grabsteine erinnern aber nur an einen kleinen Teil aller von Google zu Grabe getragenen Anwendungen. Eine viel, viel längere Liste der eingestellten Google-Anwendungen finden Sie hier: Die 38 größten Google-Flops. Darin stellen wir jede beerdigte Google-Anwendung genauer vor.

Offensichtlich sind auch viele von Dana Frieds Followern auf Twitter der Meinung, dass die wenigen Grabsteine nicht ausreichend sind. Sie posten ihre eigenen Kandidaten für weitere Grabsteine - beispielsweise für das ehemalige Google-Smartphone Nexus - und trauern insgesamt besonders um Google Reader, den 2013 eingestellten RSS-Reader. Gerade Letzterer scheint viele Anhänger gehabt zu haben. Ähnliches gilt für Picasa, das Google 2016 eingestellt hat. Dessen Anwender sollten nach dem Willen von Google zu Google Photo wechseln.

Die 38 größten Google-Flops

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