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Google entfernt Chrome-Apps für Browser

08.12.2017 | 09:33 Uhr |

Google hat die Chrome Apps für den Browser Chrome aus seinem Webstore entfernt. Google empfiehlt als Ersatz Progressive Web Apps.

Update 8.12.2017: Google hat Chrome Apps entfernt

Google hat noch einmal daran erinnert, dass es im ersten Quartal 2018 die Chrome-Apps für Windows, Linux und MacOS deaktivieren wird. Stattdessen empfiehlt Google künftig die Installation von Progressive Web Apps (PWAs). Diese Webapps sollen ab zirka Mitte 2018 funktionstüchtig sein. Anwender können Sie dann über einen Klick auf deren Desktop-Icons oder per Shortcut starten.

Nur noch Erweiterungen und Designs gibt es im Chrome-Webstore.
Vergrößern Nur noch Erweiterungen und Designs gibt es im Chrome-Webstore.

Außerdem hat Google die Chrome Apps jetzt aus dem Chrome-Webstore entfernt – das hatte Google bereits im August 2016 angekündigt (siehe unten). Sie können jetzt nur noch Erweiterungen und Designs aus dem Webstore herunterladen.

Update Ende, Beginn der ursprünglichen Meldung

Google stellt die Apps für den Chrome-Browser ein, wie das Unternehmen jetzt mitgeteilt hat. Und zwar in drei Schritten.

Ende 2016: Keine neuen Chrome-Apps mehr

Ab Ende 2016 werden keine neuen Chrome-Apps mehr für den Chrome-Browser veröffentlicht, nur die im Chrome Web Store bereits vorhandene Chrome-Apps können dann noch wie gehabt in Chrome installiert werden. Außerdem können Entwickler für bereits vorhandene Chrome-Apps weiterhin Updates veröffentlichen.

Zweite Hälfte 2017: Google entfernt Chrome-Apps aus Web Store

In der zweiten Jahreshälfte 2017 will Google dann im Chrome Web Store die Chrome-Apps für den Browser Chrome für die Betriebssysteme Windows, Linux und macOS entfernen. Themes/Designs und Erweiterungen kann man aber auch weiterhin im Chrome Web Store für Chrome herunterladen, lediglich die Chrome-Apps entfernt Google.

Ab Anfang 2018: Endgültiges Aus für Chrome-Apps

Bereits installierte Chrome-Apps kann man noch bis Anfang 2018 im Browser verwenden und deren Entwickler können dafür noch Updates veröffentlichen. Ab Anfang 2018 entfällt aber auch diese Möglichkeit, dann können Benutzer des Browsers Chrome keine Chrome-Apps mehr verwenden.

Die Begründung: Die Chrome-Apps sind überflüssig. Laut Google würde lediglich ein Prozent der Windows-, Linux- und macOS-Benutzer des Chrome-Browsers aktiv die Chrome-Apps (in der Version Packaged Apps) verwenden. Der Rest würde Web-Apps nutzen, also Anwendungen, die im Browser laufen, aber nicht in diesem installiert werden müssen. Mit diesen Web-Apps ließen sich laut Google bereits jetzt die meisten Hosted Apps – die neben Packaged Apps zweite Variante der Chrome-Apps – ersetzen. Deshalb empfiehlt Google den Entwicklern von Chrome-Apps diese durch Web-Apps zu ersetzen.

Apps für Chrome OS gibt es weiterhin

Eine Ausnahme gibt es aber: In Chrome OS sollen die Chrome-Apps bis auf weiteres weiterleben. Für Chrome OS können Entwickler auch nach Ende 2016 neue Apps veröffentlichen.

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