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Google Pixel Fold: Alles zu Specs, Design, Preis, Release

01.10.2021 | 11:15 Uhr |

Google arbeitet an einem faltbaren Handy mit dem Codenamen Passport - das aber voraussichtlich Pixel Fold heißen wird.

Faltbare Geräte sind seit ein oder zwei Jahren auf dem Vormarsch. Geräte wie das Samsung Galaxy Z Fold 3, das Samsung Galaxy Z Flip 3, das Huawei Mate Xs und das Moto Razr 5G sind allesamt vielversprechend. Gerüchten zufolge soll, Google seinen eigenen Einstieg in diesen aufstrebenden Markt mit einem Google Pixel Foldable vorbereiten. Wir fassen alle Neuigkeiten und Spekulationen über dieses potenziell neue Gerät zusammen.

Wann wird das Google Pixel Fold veröffentlicht?

Es gibt noch keine konkreten Informationen über ein Veröffentlichungsdatum, da Google noch nicht einmal bestätigt hat, dass ein faltbares Gerät auf den Markt kommen wird. Aber im Jahr 2020 berichtete 9to5Google , dass es interne Dokumente von Google gesehen hatte, die darauf hindeuteten, dass ein faltbares Gerät im vierten Quartal 2021 erscheinen wird.

Derweil sagte der Brancheninsider Ross Young voraus, dass das faltbare Gerät in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 auf den Markt kommen wird. Der meist zuverlässige Leaker Jon Prosser hat sich ebenfalls auf Twitter zu Wort gemeldet und bestätigt, dass er glaubt, dass das Pixel Fold real ist , und äußert, dass es "Ende dieses Jahres / Anfang nächsten Jahres" auf den Markt kommen wird.

Eine etwas genauere Vorhersage stammt von The Elec , die berichtet, dass Samsung im Oktober 2021 mit der Produktion des OLED-Panels für Google beginnen wird und dass das Telefon im vierten Quartal 2021 - also im Oktober-Dezember - angekündigt wird. Diese Vorhersage für Q4 wurde von David Naranjo , einem Senior Director bei Display Supply Chain Consultants, bestätigt.

Dieses neue Telefon hat den Codenamen "Passport" und wenn es im Oktober erscheint, dann würde dies mit dem üblichen Flaggschiff-Launch-Fenster übereinstimmen, das wir in den letzten Jahren sowohl mit dem Pixel 4 als auch mit dem Pixel 5 gesehen haben. Dies lässt darauf schließen, dass es mit dem Pixel 6 auf den Markt kommen könnte.

Während das Pixel Fold auf Googles I/O-Entwicklerkonferenz im Mai nicht zu sehen war, tauchte es in der ersten öffentlichen Beta von Android 12 auf, wie 9to5Google herausfand. Der Codename tauchte auf, zusammen mit einer Modellnummer - GPQ72 - von der angenommen wird, dass sie mit der japanischen Variante des Telefons verbunden ist.

Es ist erwähnenswert, dass dies immer noch kein schlüssiger Beweis dafür ist, dass das Pixel Fold jemals auf den Markt kommen wird. Dieselbe Liste enthielt auch eine Modellnummer für "Needlefish", einen Pixel-Codenamen aus dem Jahr 2019, von dem man annahm, dass er mit einem 5G-Pixel-4-Modell zuzammen hängt, das nie auf den Markt kam. Daher beweist die hier auftauchende Passport-Modellnummer nichts - aber sie trägt zu den Beweisen bei, dass Google zumindest an einem faltbaren Telefon arbeitet.

Wie viel wird das Google Pixel Foldable kosten?

In dieser Hinsicht haben wir aufgrund von mangelnden Informationen keine genaue Vorstellung. Es gibt keine Erfahrungswerte, und die Preisgestaltung ist für diese Geräteklasse noch etwas nebulös. Eine Sache, die ziemlich sicher ist, ist, dass es nicht günstig sein wird.

Während die Pixel-Reihe ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, kosten alle bisher auf den Markt gebrachten faltbaren Geräte, weit über 1000 Euro. Um zu sehen, was wir meinen, sind hier ein paar Preise für faltbare Geräte:

Vor diesem Hintergrund wird das Gerät, das Google im Jahr 2021 auf den Markt bringt, wahrscheinlich mehr als 1000 Euro kosten, sodass Sie vielleicht anfangen sollten, Ihr Sparschwein zu befüllen.

Welche Funktionen wird das Google Pixel Fold haben?

Die wichtigste Ergänzung der Pixel-Funktionen wird natürlich eine Art faltbarer Bildschirm sein. Ob es sich dabei um den Side-by-Side-Ansatz des Samsung Galaxy Z Fold 2 und des Huawei Mate X2 oder die vertikale Ausrichtung des Samsung Galaxy Z Flip und des Motorola Razr 5G handelt, bleibt abzuwarten. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Google sich für das konventionellere Zwei-Panel-Design entscheidet, das Microsoft mit seinem Surface Duo vorgestellt hat, oder für ein scrollbares Display, wie es beim leider eingestellten LG Rollable zu finden war.

Die Herstellung des Displays wäre dann entscheidend, denn wie wir bereits beim ursprünglichen Samsung Galaxy Z Fold gesehen haben, ist es schwierig, Falten im Display zu vermeiden, oder dass die Panels versagen.

Ein erstes Leak deutet darauf hin, dass Google sich eng an dem Weg halten wird, den Samsung mit der Fold-Serie eingeschlagen hat - und zwar so eng, dass es einen Samsung-Bildschirm kaufen wird. The Elec berichtet, dass Samsung faltbare Displays an Google - zusammen mit Xiaomi und Oppo - für neue Geräte verkauft. Google hat Berichten zufolge ein faltbares 7,6-Zoll-OLED gekauft - die gleiche Größe wie die, die im Fold 2 und im Fold 3 verwendet wird.

In einem weiteren Bericht hält The Elec an dieser Vorhersage fest und fügt hinzu, dass das Display eine ultradünne Glasbeschichtung (UTG) verwenden wird. Das ist die Technologie, die Samsung seit dem ersten Z Fold in allen seinen faltbaren Geräten verwendet hat, und da Samsung hier das Display liefert, ist es keine Überraschung, dass UTG enthalten sein wird.

Es gibt auch ein paar verschiedene Wege, die Google in Bezug auf den Rest der Spezifikationen in seinem ersten faltbaren Gerät einschlagen könnte. Die Modelle von Samsung und Huawei sind allesamt mit hochmodernen Prozessoren und anderen Komponenten ausgestattet, was den exorbitanten Preisen wahrscheinlich nicht gerade zuträglich war. Motorola hat sich dafür entschieden, das erste Razr (2019) mit einem Qualcomm Snapdragon 710 der Mittelklasse auf den Markt zu bringen, sehr zum Leidwesen einiger Leute, und ist beim Razr 5G auf einen Snapdragon 765G umgestiegen.

Wenn Google die Mittelklasse-Preise der Pixel-Reihe beibehalten will, dann könnte das Pixel Fold den letzteren Ansatz verfolgen. Aber denken Sie daran, dass wir hier von mittleren Preisen für faltbare Geräte sprechen, nicht von normalen Handys, also wird es aller Wahrscheinlichkeit nach immer noch ein teures Gerät bleiben.

Eine noch ausgefallenere Möglichkeit ist, dass Google Samsungs Plänen für eine Kamera unter dem Display in seinem faltbaren Gerät mit folgen wird. LetsGoDigital hat ein Google-Patent für eine neuartige technische Lösung entdeckt, die einen beweglichen Spiegel unter dem Display verwendet, der entweder auf eine Kameralinse oder auf ein zweites Display gerichtet werden kann. Wenn man also die Kamera braucht, wird das Licht in die Linse reflektiert, und wenn man die Kamera nicht braucht, wird das Licht vom Zusatzdisplay reflektiert, um die Lücke zu füllen.

Dieser Artikel erschien im Original zuerst bei unseren britischen Kollegen Techadvisor.com und wurde ins Deutsche übersetzt.

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