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Google-Mutterkonzern: 30 Prozent weniger Gewinn

30.04.2019 | 10:34 Uhr | René Resch

Der Google-Mutterkonzern Alphabet konnte den Umsatz zwar erhöhen, der Überschuss brach jedoch ein. Der Grund ist die EU.

Der Google-Mutterkonzern Alphabet hat im ersten Quartal 2019 deutliche Gewinne einbüßen müssen. Dabei konnte das Unternehmen zwar den Umsatz um rund 17 Prozent auf 36,3 Milliarden US-Dollar steigern, der Überschuss lag mit 6,7 Milliarden US-Dollar jedoch um fast 30 Prozent unter dem Wert des Vorjahres und blieb hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

Strafe der EU-Kommission hat Mitschuld am Einbruch

Ein Grund am Einbruch der Alphabet-Erträge war eine erneute Strafe an die EU-Kommission. Diese hatte Google im März wegen Behinderung von anderen Suchmaschinen zu einer Strafzahlung von rund 1,5 Milliarden Euro verdonnert. Weiterhin lieferte Google das schwächste Umsatzwachstum seit drei Jahren ab.

Trotz der immensen Strafzahlung fiel der Gewinn noch vergleichsweise hoch aus. Die recht durchwachsenen Zahlen brachten jedoch auch die Alphabet-Aktie ins Wanken. Die Aktie musste zeitweise Kursverluste von mehr als fünf Prozent hinnehmen. Im bisherigen Jahresverlauf hatte der Kurs jedoch um fast ein Viertel zugelegt.

Passend dazu: 4,3 Mrd. Euro: EU verdonnert Google zur Rekord-Strafe

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