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Google Cardboard unterstützt nun virtuellen 3D-Sound

14.01.2016 | 16:55 Uhr |

Die Virtual-Reality-Brille Cardboard soll künftig auch das Ohr des Trägers mit 3D-Sound überlisten.

Googles VR-Pappbrille sorgt trotz simpler Aufmachung für ein echtes Mittendrin-Gefühl. Während die Augen durch den Virtual-Reality-Ansatz eindrucksvoll getäuscht werden, war der Sound bislang noch eine Schwachstelle von Cardboard. Mit einem passenden Entwickler-Kit bietet Google den Machern von VR-Apps nun die Möglichkeit, auch 3D-Sound in ihre Anwendungen zu integrieren.

Das Update für das Cardboard-SDK für Unity und Android soll für Raumklang sorgen. Die Akustik wird dadurch an den aktuellen Blickwinkel des Benutzers angepasst. Schaut man zur Geräuschquelle, wird der Sound lauter. Effekte von hinten werden entsprechend anders wahrgenommen. Zusätzlich bietet Google unterschiedliche Voreinstellungen für bestimmte Gebäude und Oberflächen an.

Datenbrillen - der große Überblick

3D-Sound für Cardboard soll laut Google mit allen Kopfhörern kompatibel sein und dem als Bildschirm dienenden Smartphone nur minimal mehr Rechenarbeit abverlangen. Details zur Funktionsweise erläutert Google an dieser Stelle .

Virtual-Reality-Brillen sind "the next big thing". Egal ob Samsung, HTC, Sony oder Google, beinahe jeder große Hersteller eifert der Oculus Rift nach und bringt ein eigenes Virtual-Reality-Headset auf den Markt. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den Modellen? Was bringt die Zukunft und wie passt Microsofts Hololens dort hinein? Mehr dazu in unserer neusten Tech-up-Folge.

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