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GoPro entlässt 20 Prozent seiner Mitarbeiter

16.04.2020 | 16:11 Uhr | Denise Bergert

Aufgrund der weltweiten Covid19-Pandemie muss Actioncam-Hersteller GoPro 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen.

Als Reaktion auf die weltweite Covid19-Pandemie, wird Action-Kamera-Hersteller GoPro rund 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Wie das Unternehmen in dieser Woche mitteilte , müssen mehr als 200 Beschäftigte mit einer Kündigung rechnen. Die Reduzierung der Belegschaft um 20 Prozent ist Teil von Einsparmaßnahmen, die GoPro in diesem und im nächsten Jahr umsetzen will. Als Teil dieser Maßnahmen sollen die jährlichen Ausgaben des Unternehmen 2020 um 100 Millionen US-Dollar und im nächsten Jahr um 250 Millionen US-Dollar gedrückt werden.

Laut GoPro wird Firmengründer und CEO Nicholas Woodman für den Rest des Jahres auf sein Gehalt verzichten. Als weitere Einsparmaßnahmen sind Schließungen mehrerer Büros sowie die Reduzierung von Marketing-Ausgaben geplant. Die Restrukturierung von GoPro kommt in einer Zeit, in der das Unternehmen gerade begonnen hatte, sich von seinem misslungenen Einstieg in den Drohnen-Markt zu erholen. Nach mehreren Release-Verschiebungen veröffentlichte GoPro Ende 2016 seine Karma-Drohne. Aufgrund von enttäuschenden Verkaufszahlen beende GoPro schließlich ein Jahr darauf die Produktion der Drohne wieder. Mit dem Erfolg der neuen GoPro Hero 8 kam die Firma gerade wieder auf die Beine. Im ersten Quartal 2020 lief das Geschäft noch gut. Von Januar bis Ende März konnte GoPro weltweit 700.000 Kameras verkaufen.

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