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Gerücht: AMDs Zen 4 und Ryzen 7000 erst Ende 2022

04.05.2021 | 16:17 Uhr | Michael Söldner

Einem Leaker zufolge sollen die Zen-4-Prozessoren von AMD erst Ende 2022 in den Handel kommen.

Im November 2020 brachte AMD mit Ryzen 5000 mehrere leistungsstarke Prozessoren auf Basis der Zen-3-Architektur auf den Markt. Mit der Veröffentlichung von Zen 4 (Ryzen 7000) ist einem Leaker zufolge wohl aber erst Ende 2022 zu rechnen.

Demnach werde die Ankündigung der neuen CPUs zwischen September und Oktober 2022 erfolgen. Die Veröffentlichung würde dann einen Monat später starten. Entsprechend könnte es sein, dass die neue Zen-4-Technik erst im November 2022 Einzug in Rechner halten könnte. Konkret ist dabei von den „Raphael“ getauften Chips die Rede, die auf der Zen-4-Architektur basieren und in Desktop-Rechnern zum Einsatz kommen sollen. Eine offizielle Bestätigung des Namens durch AMD gab es allerdings nie. 

Vor dem Wechsel auf Zen-4-Kerne sollte ursprünglich mit „Warhol“ eine verbesserte Version der Zen-3-Rechenwerke (Zen 3+) in Prozessoren Einzug halten. Gerüchten zufolge soll AMD diesen Zwischenschritt komplett gestrichen haben, um sich primär auf Zen 4 konzentrieren zu können. Als Ausgleich könnte es mit den Ryzen-5000-XT-CPUs einen Refresh der bereits erhältlichen Plattform geben.

Doch auch diese Chips sollen noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Was genau AMD dann aber den für Ende 2021 erwarteten Alder-Lake-Prozessoren von Intel entgegenstellen möchte, bleibt unklar. Die aktuellen Ryzen-5000-Prozessoren mit Zen-3-Technik werden im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt. Die Prozessoren auf Basis von Zen 4 sollen hingegen schon im stromsparenden 5-Nanometer-Verfahren produziert werden. Ein Refresh der Zen-3-Technik würde wohl weiterhin auf die 7-Nanometer-Fertigung setzen, dafür aber durch andere Änderungen (mehr Kerne, größere Caches) für mehr Leistung sorgen.

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