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Gerangel im Multimedia-Heimnetz

23.09.2005 | 19:02 Uhr |

Gerangel im Multimedia-Heimnetz

Das Jahr 2005 wird durch einen Zweikampf geprägt sein: Auf der einen Seite steht der Media-Receiver, auf der anderen sind DVDRecorder, Fernsehgeräte oder Heimkino- Anlagen zu finden, die mit einer Netzwerkschnittstelle ausgerüstet sind. Sie können neben Musik- und Filmscheiben auch Computerdaten nutzen, also beispielsweise Filme von der Festplatte des PCs holen und abspielen. Philips bedient beide Zielgruppen: Die Produktfamilie Streamium besteht zum einen aus Media-Receivern, zum anderen aus Komplettsystemen und einem LCD-Fernseher mit 109 Zentimeter Bilddiagonale. Auch andere Hersteller rüsten einen Teil ihrer AV-Systeme mit einer Netzwerkbuchse aus. Einige Heimkino-Receiver von Kenwood und Sony lassen sich beispielsweise über ein lokales Netz mit einem PC verbinden. Die DVD-Player der dänischen Firma Kiss nehmen sogar Kontakt zu Apple-Rechnern auf. Packard-Bell will in diesem Jahr mit der Datenübertragung über das Stromnetz Käufer für einen netzwerkfähigen DVD-Spieler finden. Die Einbindung in das heimisch Netzwerk vereinfacht künftig das UPnP-Protokoll (Universal Plug and Play). Statt eines herstellerspezifischen Server-Programms verwaltet eine zentrale UPnP-Software wie Nero Media Home oder Microsoft Windows Media Connect alle Medien. Jeder UPnP-kompatible Media-Receiver kann die Inhalte abrufen.

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