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Gehäuse: einzigartig

10.08.2007 | 12:12 Uhr | Michael Schmelzle

Original (links) und Nachbau
Vergrößern Original (links) und Nachbau
© 2014

Work in progress: Die Hardware steckt in einem halb verfallenen Bauernhof, dessen Fenster und Türen im Wind knarzen. Bizarre Leuchteffekte, Nebelschwaden, und seltsame Geräusche dringen aus dem Gebäude: Unser Casemodding-Experte Heiko Polaczek alias Fastbrain1 , der sich auch schon bei der PC-WELT Höllenmaschine II austoben durfte, hat mit dem S.T.A.L.K.E.R.-PC sein Meisterstück abgeliefert!

Dank tatkräftiger Unterstützung von Nils Ott von Modellbauguru.de.tl und dem Figurenbildner Richard Knorrek hat das Trio ein Diorama geschaffen, das die düstere Spielewelt des preisgekrönten Ego-Shooters „ S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl “ hautnah einfängt. Über 600 Arbeitsstunden hat das Modder-Team in die Konzeption und detailverliebte Gestaltung des S.T.A.L.K.E.R.-PCs gesteckt:

Von links nach rechts im Uhrzeigersinn: Kartenleser, DVD-Brenner, Schacht für die Break-Out-Box der Soundkarten sowie Kontroll-LCD der Kühlungssensorik
Vergrößern Von links nach rechts im Uhrzeigersinn: Kartenleser, DVD-Brenner, Schacht für die Break-Out-Box der Soundkarten sowie Kontroll-LCD der Kühlungssensorik
© 2014

Per Fernbedienung öffnet sich das Dach und gewährt einen Blick ins Innere. Dort sind handgefertigte Einrichtungsgegenstände zu sehen, in denen sich Wasserkühlungs- und Hardware-Komponenten verbergen. Für den Dachstuhl, die Fenster- und Türrahmen und den Dielenboden verwendeten die Modding-Experten Echtholz. Nicht zu sehen sind die unzähligen Kabelstrippen -sie verhüllt ein doppelter Boden.

Originalgetreue Nachbildung im Maßstab 1:6: Der verfallene Bauernhof aus dem namensgebenden Ego-Shooter
Vergrößern Originalgetreue Nachbildung im Maßstab 1:6: Der verfallene Bauernhof aus dem namensgebenden Ego-Shooter
© 2014

Ein Servomotor öffnet die Gehäusefront und gibt die Laufwerksschächte des DVD-Brenners und Kartenlesers sowie des Soundkarten-Panels frei. Ein Sphere-Laser sorgt zusammen mit einer Nebelmaschine im Inneren für eine gruselig „radioaktive“ Atmosphäre. Dazu tragen auch die zahlreichen Beleuchtungseffekte und die Servomotoren bei, die Fenster und Türen in unregelmäßigen Abständen klappern lassen.

Vor dem Bauernhof steht der Stalker mit einer leuchtenden Stirnlampe und hält einen "strahlenden" Geigerzähler in der Hand. Im Bild sehen Sie die noch nicht "ganz" fertiggestellte Figur, in die Richard Knorrek bereits 60 Arbeitsstunden investiert hat.

Und neben dem Bauernhof steht noch ein Bunker, der als "Gehäuse" für das 8-Zoll-TFT dient, das parallel zum 24-Zoll-Breitbild-TFT LG die Bildausgabe übernimmt. Der Wert des einzigartigen Kunstwerks, das wir als Heimstatt für den S.T.A.L.K.E.R.-PC verwenden, wird inklusive Arbeitsstunden einen Wert von circa 6000 Euro haben.

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