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Geforce Now erhält RTX- und VR-Unterstützung

19.03.2019 | 12:08 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Nvidia will seinen Game-Streaming-Dienst Geforce Now in diesem Jahr noch deutlich attraktiver machen. Das ist geplant.

Nicht jeder Gamer will sich einen teuren Gaming-PC anschaffen und diesen regelmäßig auf einem aktuellen Stand halten. Eine Alternative bieten Game-Streaming-Dienste wie Shadow PC , Liquidsky oder Geforce Now.

Für Geforce Now hat Nvidia nun auf der Game Developer Conference (GDC) in San Francisco mehrere interessante Ankündigungen gemacht. Weiterhin ist für die Teilnahme an Geforce Now eine Anmeldung notwendig, wodurch man auf eine Warteliste gelangt.  Millionen Gamer dürfen den Angaben von Nvidia zufolge den Dienst schon testen. Per Tastendruck wird dank Cloud jeder Windows-PC, Mac oder jede Nvidia Shield TV zu einer Spielmaschine. Derzeit werden durch Geforce Now etwas mehr als 500 Spiele unterstützt und jede Woche kommen weitere Titel hinzu. Wer ein unterstütztes Spiel auf Steam, Uplay oder Epic Game Store besitzt, kann es einfach direkt über Geforce Now gestreamt spielen.

In diesem Jahr will Nvidia den Dienst Geforce Now weiter ausbauen und hat dazu unter anderem auf der GDC neue RTX-Server vorgestellt, die auf der Turing-GPU-Architektur basieren. Damit kann auch über Geforce Now die Leistung einer Geforce RTX 2080 angeboten werden. Außerdem wird über Geforce Now auch die Nutzung von VR- und AR-Spielen ermöglicht werden.

Wann genau die Server-Zentren für Geforce Now ausgebaut werden, verrät Nvidia noch nicht. Aktuell gibt es für Geforce Now insgesamt 15 Datacenters in Nordamerika und Europa.

Auf der GDC hat Nvidia außerdem überraschend angekündigt, den GTX-Grafikkarten ein Update für Echtzeit-Raytracing spendieren zu wollen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Artikel.

Nvidia Geforce Now für PC (Beta) im Test

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