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Geforce GT 1010: Kommt die Budget-Grafikkarte doch noch?

19.01.2022 | 16:45 Uhr | Michael Söldner

Nvidia arbeitet offenbar doch noch an einer günstigen Grafikkarte mit 2 GB Video-RAM und 256 CUDA-Kernen.

Wer in seinem Rechner einen Prozessor ohne Grafikeinheit verbaut, muss noch eine zusätzliche Grafikkarte beschaffen. Was vor wenigen Jahren noch eine recht preiswerte Angelegenheit war, wird durch die knappen Produktionskapazitäten und die hohen Preise nun ein teures Vorhaben. Daher hatten viele auf eine Budget-Grafikkarte von Nvidia gehofft, die auf alte Technik baut, für Office-Aufgaben aber locker ausreichen würde. Vor genau einem Jahr gab es erstmals Gerüchte, dass Nvidia mit der Geforce GT 1010 eine solche Low-End-Grafikkarte in den Handel bringen könnte. Danach wurde es still.

Geekbench-Listung

Nun sind neue Lebenszeichen von der Geforce GT 1010 auszumachen: In der Datenbank von Geekbench finden sich zusätzliche Spezifikationen zur Budget-Grafikkarte von Nvidia. Demnach soll die Geforce GT 1010 auf eine Pascal-GP108-GPU setzen. Im Gegensatz zur aktuell günstigsten GT 1030 mit der gleichen GPU, habe Nvidia die Anzahl der CUDA-Kerne jedoch auf 256 reduziert. Dies führt dazu, dass die Leistung erwartungsgemäß abfällt. Eine GT 1030 würde demnach rund 35 Prozent schneller rechnen als die GT 1010. Dies liege auch am geringeren Boost-Takt von 1.468 MHz. Als Videospeicher setzt Nvidia voraussichtlich GDDR6-Speicher ein, dieser ist mit 2 GB für die meisten Spiele zu klein, für Office-Aufgaben aber ausreichend.

Preisfrage ungeklärt

Unklar bleibt hingegen weiterhin, welchen Preis Nvidia für die schmalbrüstige Grafikkarte aufrufen könnte. Auch ein Starttermin für die Geforce GT 1010 steht noch nicht fest. Bis dahin bleibt nur der Kauf einer GT 1030, die aktuell mit ungefähr 120 Euro zu Buche schlägt. Darüber hinaus bereitet sich Nvidia auf den Start der Geforce RTX 3050 vor, der für Ende Januar erwartet wird.

GeForce GTR 1030: Billig-Grafikkarte von Nvidia

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