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Gefahr erkannt, aber nicht gebannt

09.04.2002 | 12:52 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen scheinen sich des Problems durchaus bewusst zu sein, zwei Drittel halten das Sicherheits-Bewusstsein in ihrem Unternehmen für nicht ausreichend. Dabei tragen die Firmen und Behörden aber selbst einen großen Teil der Schuld für den unzulänglichen Kenntnisstand ihrer Mitarbeiter. Die Hälfte der befragten Angestellten gaben an, nie ein Sicherheits-Training erhalten zu haben. Ein Drittel der Unternehmen hält es nicht für erforderlich, die Mitarbeiter Sicherheits-Informationen lesen zu lassen.

Bei der Wahl von Passwörtern "vertrauen" die Benutzer meist auf "Altbewährtes". 50 Prozent der Studienteilnehmer wählen den Namen eines Familienmitglieds, Kollegen oder eines Haustiers als Passwort. 30 Prozent benutzen den Namen eines Popstars oder eines bekannten Sportlers, um den Zugang zu ihren Daten zu schützen.

Wenn Sie Ihr Passwort einmal auf seine Qualität testen wollen, können Sie das auf der Website des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich machen. Nach einem Klick auf "Überprüfen" erhalten Sie umgehend das Testergebnis, das unter anderem so aussehen kann wie auf den beiden folgenden Abbildungen.

"Susanne" - dieses Passwort ist unbrauchbar

"D6j38dhn38" - dieses Passwort ist brauchbar

Gratis-Tool von Microsoft spürt Sicherheitslücken auf (PC-WELT Online, 09.04.2002)

Download: Passwort Keeper 1.03

Ebay schließt Sicherheitslücke (PC-WELT Online, 04.04.2002)

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