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Gameplay

03.03.2005 | 12:02 Uhr | Markus Pilzweger

Die Obsidian Studios haben nur minimal ins Gameplay eingegriffen. Kotor-Kenner werden sich sofort zurecht finden. Überarbeitet wurden beispielsweise die Menüs, die übersichtlicher geworden sind. So lassen sich nun Gegenstände nach Klassen sortieren und Nebenaufträge sind durch den Zusatz "Bonus" als solche gekennzeichnet. Dies ist sehr nützlich, damit man sich nicht aus Versehen mit Dingen beschäftigt oder gar verrennt, die zum Lösen des Spiels nicht nötig sind.

Insgesamt können sich neun Personen Ihrer Truppe anschließen. Maximal drei Personen können Sie gleichzeitig steuern. Wie bei Kotor lassen sich Kämpfe jederzeit unterbrechen, um den Mitgliedern der Truppe Befehle zu erteilen, Waffen zu wechseln oder Medikits zu sich zu nehmen. Im Großen und Ganzen laufen die Auseinandersetzungen wie beim Vorgänger ab. Nahkampf-Attacken sind dabei meist effektiver, als Angriffe per Fernwaffe.

Vereinzelt lockern kleiner Rätseleinlagen das Spielgeschehen auf. Auch Minispielchen, wie das Kartenspiel aus Teil 1, sind wieder vertreten. An einigen Stellen wurden nicht alle Texte aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Dies ist allerdings nicht wirklich störend (außer man ist des Englischen überhaupt nicht mächtig). Darüber hinaus hört man im Gespräch mit den verschiedensten Kreaturen schon nach kurzer Zeit immer wieder dieselben Sound-Samples der Aliens. Hier hätten wir uns mehr Abwechslung gewünscht.

Puristen, die Englisch beherrschen, sollten zur englischen Version greifen, hier sind die Sprecher der Stimmen passender besetzt. Dies soll aber nicht heißen, dass die deutsche Fassung schlecht wäre, die englische ist aber einen Tick besser.

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