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Erster Eindruck & Galerie

11.02.2008 | 12:55 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Zumindest auf unseren Testsystemen konnten wir bisher nichts von den von Microsoft beschriebenen Treiber-Problemen in Verbindung mit dem Service Pack 1 bemerken. Im Gegenteil: Nach der Installation des SP1 läuft Windows Vista angenehmer und merkbar flüssiger.

Das macht sich unter anderem beim Kopieren und Verschieben von Dateien bemerkbar. Insgesamt reagiert das Betriebssystem nunmehr auch schneller auf Kommandos des Anwenders. Das lässt sich schwer messen, aber zumindest gefühlt verhält sich Windows Vista nun viel besser, reagiert schneller und arbeitet zügiger.

Ein Nachteil des SP1: Anscheinend wird es dem Endanwender nicht möglich sein, eine sogenannte Slipstream-DVD zu erstellen. Damit ist ein Installationsmedium von Vista inklusive SP1 gemeint, das eine Neuinstallation des Betriebssystem merklich beschleunigen würde. Das Erstellen einer solchen Slipstream-DVD hat Microsoft - so wird zumindest derzeit noch gemunkelt - erst für das SP2 vorgesehen. Für den Endanwender bedeutet dies mehr Geduld, wenn er das System mal neu installieren möchte.

Sobald das Service Pack 1 verfügbar ist, empfehlen wird den Weg über Windows Update, um das SP1 zu beziehen. Der Vorteil: Ein aktuelles Vista wird nur rund 60 MB Daten herunterladen müssen, um das SP1 installieren zu können. Alternativ wird Microsoft auch einen rund 450 MB großen Download anbieten, der nicht nur fünf Sprachversionen erhält, sondern auch alle seit dem Erscheinen von Vista veröffentlichten Updates beinhaltet.

Das Service Pack 1 für Windows Vista ist fertig und jeder Vista-Anwender darf sich darauf freuen. Jetzt wird es Zeit, dass Microsoft endlich damit herausrückt und dem - unnötigen - Warten ein Ende bereitet.

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