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G-Sync: Deswegen sind 95 Prozent aller Monitor nicht kompatibel

03.06.2019 | 14:41 Uhr | Michael Söldner

Bei der Zertifizierung der Adaptive-Sync-Technologie G-Sync von Nvidia sind 95 Prozent aller Monitore durchgefallen.

Mit G-Sync und Freessync bieten Nvidia und AMD eine jeweils eigene Technik für Bildschirme an, die die von der Grafikkarte erzeugten Bilder perfekt mit dem Monitor synchronisieren. Während AMDs Adaptive-Sync-Technologie Freesync bei sehr vielen Monitoren zum Einsatz kommt, wird Nvidias G-Sync aktuell nur von 28 Modellen auf dem Markt unterstützt. Hersteller Nvidia erklärt nun die Gründe hierfür: Lediglich 5,56 Prozent der 503 Bildschirme, die für die Zertifizierung von G-Sync angetreten sind, hätten die Voraussetzungen erfüllt. 

Demnach sind 475 Monitore schlichtweg durchgefallen. Nvidia begründet dies mit einer unzureichenden Bildwiederholfrequenz. Auch die Bildqualität hätte bei 202 Monitoren durch Flackern oder ähnliche Probleme nicht überzeugen können. Weitere 33 Bildschirme würden nicht mehr produziert. AMD scheint für Freesync offenbar geringere Anforderungen zu stellen. Schließlich gibt es deutlich mehr Monitore, die die Adaptive-Sync-Technologie von AMD unterstützen. Grundsätzlich ähneln sich beide Technologien aber sehr stark. Die Entscheidung sollte deshalb eher vom Kauf der Grafikkarte abhängig gemacht werden: Wer GPUs von Nvidia bevorzugt, sollte sich einen G-Sync-kompatiblen Bildschirm anschaffen. AMD-Käufer hingegen fahren mit einem Freesync-kompatiblen Monitor besser.

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