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Für ein Lied doppelt "zahlen"

30.06.2013 | 15:35 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Sowohl Pressplay wie auch Musicnet nutzen "Digital rights management software" ein, um die Benutzbarkeit ihrer Musik-Dateien einzuschränken. So kann jedes bei Musicnet runtergeladene Musikstück nur 30 Tage lang abgespielt werden. Danach ist Schluss. Wer sich das Lied weiterhin anhören will, muss es sich erneut freischalten. Dies wird jedoch auf die Downloads des nächsten Monats angerechnet, so dass man faktisch für einen runtergeladenen Song zwei Downloads "verheizen" muss. Ob dabei noch Musik-Genuss aufkommt?

Doch der eigentliche Hammer kommt erst noch. Die kostenpflichtigen Online-Musikanbieter haben nur eine stark eingeschränkte Anzahl an Titeln online vorrätig.

Kein einziger der Musikdienste bietet im Internet den vollständigen Titelumfang der Musik-Unternehmen, die hinter ihm stehen. So gibt es online weder die Beatles noch Bruce Springsteen. Pressplay und Co. bieten jeweils rund 100.000 Titel an. Das ist nur ein Bruchteil der Titel, an denen die jeweiligen Entertainment-Konzerne die Rechte besitzen und die sie als herkömmliche Musik-CDs in den Läden auch verkaufen. Morpheus und der "alte" Napsterdienst boten das zehnfache an Titeln zur Auswahl.

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