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Fritzbox: Nutzer melden Angriffe - so schützen Sie sich!

02.03.2021 | 10:04 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Aktuell häufen sich Berichte von Fritzbox-Nutzern über Zugriffsversuche durch die eine fremde IP-Adresse. So schützen Sie sich.

In den letzten Tagen häufen sich die Meldungen von Fritzbox-Besitzern, laut denen sich die IP-Adresse 185.232.52.55 versucht, einen Zugriff auf die Fritzbox zu verschaffen. Die IP-Adresse ist nicht neu, wie auch ein Blick auf AbuseIPDB zeigt. Dort werden Beschwerden über die IP-Adresse gesammelt, die in den Niederlanden registriert ist. In den letzten Stunden und Tagen melden zahlreiche Nutzer entsprechende Zugriffsversuche auf ihre Fritzbox.

Eine Angriffswelle scheint nicht dahinterzustecken, wie unsere Kollegen von Heise.de berichten , denen eine Stellungnahme vom Fritzbox-Hersteller AVM vorliegt. Demnach handele es sich laut AVM vielmehr um "erfolglose Anmeldeversuche, also Rateversuche". Unbekannte versuchen, über das Ausprobieren von Zugangsdaten, den Zugriff auf die Fritzbox-Router zu erlangen. Die entsprechend gescheiterten Versuche sind im Ereignisprotokoll von Fritz OS dokumentiert.

Um sich zu schützen, verweist AVM auf dieser Support-Website, in der dieses Thema ("Fritzbox meldet 'Anmeldung des Benutzers gescheitert") behandelt wird.

Wichtigster Tipp: Auf der Fritzbox sollte die aktuelle Version von Fritz OS installiert sein und es sollte ein möglichst starkes Passwort für den Zugriff auf die Fritzbox-Oberfläche vergeben werden. Erst kürzlich ist etwa für Fritzbox 7590 die neue Version Fritz OS 7.25 erschienen.

AVM empfiehlt außerdem, alle nicht benötigten Fritzbox-Dienste unter "Diagnose" und "Sicherheit" zu deaktivieren. Wer nicht möchte, dass die Fritzbox-Router-Oberfläche über das Internet verfügbar ist, kann hier auch den Dienst "Internetzugriff auf die Fritz!Box (HTTPS)" deaktivieren.

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