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Fritzbox 7490/7590: Neue Labor-Firmware behebt Fehler

03.06.2020 | 10:11 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Für die Fritzbox-Modelle 7490 und 7590 gibt es eine neue Labor-Firmware. Die Verbesserungen im Detail.

Für die Fritzbox 7490 und Fritzbox 7590 liefert AVM eine aktualisierte Labor-Firmware aus. Die zeitlichen Abstände zwischen den neuen Labor-Versionen werden geringer, es dürfte also nicht mehr lange bis zur Fertigstellung von Fritz-OS 7.19 dauern. Mehr Details zu den geplanten Neuerungen und Verbesserungen von Fritz-OS 7.19 finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.

Auf dieser Download-Seite finden Sie ausführliche Informationen zur Installation der Vorabversion Fritz-OS 07.19 für diverse Fritz-Produkte. AVM weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Beta-Version handelt, deren Installation zu Problemen führen könne. Ein Support wird nicht gewährt, ebenso keine Haftung für etwaige Schäden nach Verwendung der Vorabversion.

Labor für Fritzbox 7590/7490 vom 2. Juni 2020:

Die neue Labor-Firmware trägt die Versionsnummer 7.19-78990 (Fritzbox 7590) beziehungsweise 7.19-78988 (Fritzbox 7490). Die Veröffentlichungsnotizen erwähnen dieses Mal zwei Verbesserungen und diverse behobene Fehler. Konkret ändert sich im Vergleich zur Vorgängerversion (7.19-78834 für Fritzbox 7590 und 7.19-78839 für Fritzbox 7490):

Internet:

  • Optimierte Auflösung von PTR-Queries im DNS - Verbesserung

  • Anzeigeprobleme in der Portfreigaben-Übersicht - Behoben

  • Bei Einrichtung des My-Fritz-Internetzugriffs bei bestehendem Nutzer keine NAS-Rechte gesetzt - Behoben

  • Auf Fritzbox als IP-Client ist Zurücksetzen des zusätzlichen Schutzes von My-Fritz (myfritz.net) nicht möglich - Behoben

  • Remote-Zugriff via HTTPs/My-Fritz führt sporadisch zum Abbruch aufgrund invalider Session - Behoben

  • Aktualisierung der für My-Fritz (DynDNS) verwendeten IPv6-Adresse nicht funktional, wenn IPv6 via LTE verfügbar ist  - Behoben

  • Nach Reboot Zurücksetzen des zusätulichen Schutzes von My-Fritz (myfritz.net) nicht möglich - Behoben

WLAN:

  • Zerowait-DFS-Funktion bei Kanälen mit 160 MHz Bandbreite im 5-GHz-Band verbessert (7590) - Behoben

DECT/Fritz Fon:

  • Durchblättern von Bildern auch mit Wippe hoch/runter - Verbesserung

Mesh:

  • Die Kombination der WLAN-Einstellungen "Mixed-Mode" und "PMF" wurde im Mesh nicht korrekt übernommen - Behoben

System:

  • Fehlerhafter Verbindungsstatus für Repeater in der Funktions-Diagnose auf dem Mesh-Master - Behoben

  • Löschen von App-Berechtigungen nicht erfolgreich  - Behoben

USB:

  • Bei Suchergebnissen auf http://fritz.nas wird kein HTML-5-Player gestartet, wenn eine Datei abgespielt werden soll - Behoben

Fritz-OS 7.19: Die geplanten Neuerungen und Verbesserungen

Generell werden mit Fritz-OS die folgenden Neuerungen und Verbesserungen eingeführt: Die Unterstützung für den Verschlüsselungsstandard WPA3 wird implementiert. Dadurch verbessert sich auch die Authentifizierung und Sicherheit von drahtlosen Netzwerken. Im Bereich NAS kommt die Unterstützung für das Netzwerkprotokoll SMBv2/v3 hinzu. Das verbesserte WLAN Mesh Steering überprüft regelmäßig, ob sich ein Endgerät für eine bessere Leistung von 2,4 auf 5 GHz oder zu einem anderen WLAN-Zugangspunkt steuern lässt. Im Bereich DSL kommt der Support für VDSL Long Reach hinzu und es wird die VDSL Supervectoring 35b Interoperabilität mit Broadcom 192.85 und 192.218 verbessert. Die Labor-Version von Fritz-OS 7.19 enthält alle diese genannten Neuerungen. Im Vergleich zur letzten Labor-Firmware gibt es nun folgende Änderungen.

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