2376863

Fortnite immer häufiger ein Scheidungsgrund

17.09.2018 | 13:33 Uhr |

Laut eines britischen Berichts werden Fortnite und andere Online-Games immer häufiger als Scheidungsgrund genannt.

Leidenschaftliche Fortnite-Spieler vernachlässigen wohl immer mehr ihre Partner. Auch wenn der Battle-Royale-Shooter tausende Menschen über das Internet zusammenbringt, scheint er auch Vertraute voneinander zu trennen. Und von diesem Umstand, sowie von Spiele-Sucht, sind längst nicht nur Teenager betroffen.

Fortnite wird auch des Öfteren als Scheidungsgrund genannt. Nach einem Blogbeitrag der britischen Webseite Divorce Online, wurde Fortnite sowie andere Online-Games, rund 200 Mal als Scheidungsgrund in Großbritannien angegeben.

Die Webseite berichtet weiter, dass neben Drogenabhängigkeit, Alkohol und Glücksspiel, die "digitale Revolution" neue "Süchte" hervorgebracht habe: „Dazu gehören Online-Pornografie, Online-Gaming und Social Media, so dass es für uns keine Überraschung ist, dass immer mehr Menschen aufgrund digitaler Abhängigkeiten Beziehungsprobleme haben. Diese Zahlen machen etwa 5% der 4.665 Petitionen aus, die wir seit Anfang des Jahres bearbeitet haben, und als einer der größten Scheidungsgründen in Großbritannien ist dies ein ziemlich guter Indikator.“

Die Weltgesundheitsorganisation WHO nahm bereits im Februar 2018 Videospielsucht in den Katalog für psychische Krankheiten auf, wenn diese über mehrere Monate anhält. Die Computerspielesucht kann laut der WHO zu körperlichen Einschränkungen, ungesunder Ernährung, verminderter Seh- und Hörfähigkeit, Schlafstörungen, aggressivem Verhalten und Depressionen führen. Natürlich kann sich das auch auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirken. Mehr zu diesem Thema finden Sie in diesem Artikel: Gaming Disorder: WHO stuft Computerspielsucht als Krankheit ein

Auch interessant: Spieler nach 20-Stunden-Gaming-Marathon von der Hüfte abwärts gelähmt

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2376863