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Fortnite-Profi wird wegen Aimbotting lebenslang gebannt

05.11.2019 | 15:15 Uhr | René Resch

Der Fortnite-Profi "Faze Jarvis" wurde von Epic für seine Aimbotnutzung lebenslang gebannt. Im Stellungsvideo weint er.

Der Fortnite-Profi „Faze Jarvis“ hat in einem seiner Videos, die er auf Youtube hochgeladen hatte, absichtlich mit einem Aimbot gespielt, „natürlich“ nur zu Demonstrationszwecken.

In dem Video, in dem er den Cheat verwendet hatte, sprach Javis davon, dass er auf einem Extra-Rechner spiele, da er nicht mit seinem Hauptaccount gesperrt werden wolle und durch die Nutzung man sehr schnell gebannt werden könnte. Da hatte er seine Rechnung wohl ohne Epic Games gemacht. Den Entwicklern des Spiels scheint es egal zu sein, mit welchem Account gecheatet wird: Sie haben den bekannten Youtuber lebenslang gebannt.

Jarvis weint im Video

In einem neu hochgeladenen Video spricht der Youtuber nun von seinem lebenslangen Ban. Unter Tränen erzählt er, dass er nur „unterhaltsame“ und „interessante“ Videos für seine Community erstellen wollte. Ihm sei nicht in den Sinn gekommen, dass er dafür gebannt werden würde: „Ich habe nur daran gedacht, wie unterhaltsam und interessant diese Videos für euch sein würden. Mir kam nicht einmal der Gedanke, dass ich dafür lebenslang in Fortnite gesperrt werden könnte. Zur Klarstellung: Das war das erste Mal, dass ich so etwas getan habe und hätte das selbstverständlich nie in einem kompetitiven Spiel getan.“

Für den Youtuber ist der Ausschluss aus dem Spiel ein herber Einschnitt, sein Youtube-Account zählt bereits über 2 Millionen Abonnenten. Das Video, in dem Jarvis den Aimbot benutzt, wurde zwar von seinem Account bereits gelöscht, aber auf anderer Stelle von Dritten wieder hochgeladen. Einige Fans sprechen sich für den Youtuber und gegen den Bann aus, allerdings muss bedacht werden, dass Epic Games beim Thema Cheats strikt bleiben muss und das seit jeher auch ist. Da macht es dann auch keinen Unterschied, dass die Person ein Youtuber mit großer Reichweite ist.

Im damaligen Video war er vom genutzten Aimbot noch sichtlich angetan:

Auf seinem Twitter-Account entschuldigte sich Javis erneut für sein Vergehen: „Ich werde die Verantwortung für meine Handlungen übernehmen und ich verstehe ganz genau, warum das passiert ist, ich wünschte nur, ich hätte gewusst, welche Konsequenzen das nach sich ziehen würde. Denn dann hätte ich nie daran gedacht, so etwas zu tun. Ich liebe euch alle. An alle, die mich noch unterstützen, das ist nicht das Ende.“

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