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Forscher durchbrechen Sicherheitsmechanismen von Apples App Store

19.08.2013 | 17:00 Uhr |

Wissenschaftlern der Georgia Tech ist es gelungen, eine verseuchte Anwendung in den offiziellen App Store von Apple einzuschleusen.

Apples Sicherheitskontrollen bei der Freigabe für Apps scheinen nicht ausreichend zu sein. Zu diesem Fazit kommen Forscher der Georgia Tech, die eine manipulierte App namens Jekyll in den Store einschleusen konnten. Die von Apple zugelassene Anwendung ermöglichte es den Wissenschaftlern anschließend, ihre eigenen Smartphones anzugreifen. Mittlerweile wurde die Software wieder aus dem Store entfernt, um deren Verbreitung zu verhindern.

Wie genau der Freigabeprozess bei Apple abläuft, will der iPhone-Hersteller nicht offenlegen. Zum Angriff auf das Smartphone nutzten die Entwickler einen Code, der von Apple bei der Freigabe nicht beanstandet wird und allein auch noch keinen Schaden anrichtet. Wird die Sicherheitslücke jedoch von außen angesprochen, so lassen sich gefährliche Aktionen ausführen.

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Möglich sei beispielsweise der Versand von Emails und SMS-Nachrichten, sogar Twitter-Posts im Namen des Anwenders wären denkbar. Der Schutz von iOS konnte diesem Treiben kein Ende setzen. Im Hintergrund ließen sich unbemerkt Fotos aufnehmen oder sogar Kernel-Funktionen nutzen.

Apple hat auf einer Keynote in San Francisco mehrere Neuerungen vorgestellt. Darunter die neuste Version seines mobilen Betriebssystems iOS und den neuen Mac Pro. Die Optik von iOS 7 hat Apple komplett überarbeitet. Darüber hinaus unterstützt das neue System nun Multitasking für alle Apps und verfügt über ein Schnellzugriffsmenü. Der neue Mac Pro fällt vor allem durch sein futuristisches Röhrendesign auf. Mit Prozessoren der neusten Haswell-Generation von Intel und zwei Fire-Pro-Grafikchips von AMD verspricht der Mac Pro eine bis zu 2,5fach höhere Rechenleistung als der Vorgänger.

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