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Ford will Auto-Kommunikation mit Weltraum-Robotern verbessern

23.08.2013 | 05:44 Uhr |

Eine Kooperation zwischen Ford und der Universität von St. Petersburg soll die Vernetzung künftiger Autos verbessern.

Ford möchte die Kommunikationssysteme seiner Fahrzeugflotte in Zukunft mit Weltraum-Robotern verbessern. Der US-amerikanische Autohersteller kündigte dafür eine dreijährige Partnerschaft mit Wissenschaftlern der Polytechnischen Universität von St. Petersburg an. Gemeinsam sollen die Fähigkeiten von Kommunikationssystemen der Internationalen Raumstation ISS auf den Straßenverkehr übertragen werden.

Besonders interessant seien dabei die sogenannten Mesh-Netzwerke, die unterschiedliche Kommunikationssysteme miteinander verbinden. Derartigen Vernetzungen könnten auch in Autos für mehr Sicherheit sorgen, wenn beispielsweise der Bordcomputer durch einen Unfall ausfallen würde. Am Vorbild der automatischen Weltraum-Systeme will Ford ableiten, wie auch Fahrzeuge im Notfall mit der Polizei oder Rettungskräften Kontakt aufnehmen könnten.

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Derartige Fallback-Systeme seien in der Zukunft auch im Straßenverkehr besonders wichtig. Sobald ein Netzwerk ausfällt, müssten Alternativen gefunden werden, um auch weiterhin Daten verschicken und empfangen zu können. Teil der Kooperation sei auch ein System, das Nachrichten priorisieren könnte. Als Vorbilder dienen die drei Weltraum-Roboter Eurobot Ground Prototype, NASA's Robonaut R2 sowie der Justin Humanoid.

Ford zeigt auf dem Mobile World Congress seine Geländelimousine (SUV) Ecosport mit der Ford Sync AppLink-Technologie. Diese ermöglicht es, Smartphone-Apps im Auto per Sprachsteuerung zu bedienen. Als einer der ersten Partner hat Ford den Musik-Streamingdienst Spotify gewonnen. Dadurch können Nutzer per Sprachbefehle auf die 20 Millionen Songs zuzugreifen, die Spotify anbietet. Weitere Details zur Ford-Sync-Technik gibt's in diesem Video.

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