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Foneros bald auch in Deutschland

23.02.2006 | 15:15 Uhr |

Fraglich ist aber, ob das Teilen von Bandbreite nach den Vertragsbedingungen der deutschen Internet-Provider überhaupt erlaubt ist. Einige Anbieter untersagen bereits heute das Nutzen einer Flatrate mit mehreren Anwendern, insbesondere wenn diese nicht zum eigenen Haushalt gehören.

Unabhängig davon kann ein Anwender, der sein WLAN anderen zur Verfügung stellt, mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Schließlich lässt sich nicht so einfach sicherstellen, dass der Gast-Nutzer nur legale Sachen anstellt, wenn er ein WLAN und damit eine bestimmte IP-Adresse nutzt. Wohl auch deswegen arbeitet Varsavsky an einer Funktion, mit der sich beispielsweise die Nutzung von Tauschbörsen über die Fon-Software unterbinden lässt.

Derzeit ist der findige Argentinier in Deutschland unterwegs, wo es bislang rund 500 Foneros gibt. Offenbar hat es auch Verhandlungen mit deutschen Unternehmen gegeben. Varavsky schreibt in seinem Weblog , dass er Gespräche mit dem Burda-Konzern und T-Online geführt habe, über die Details aber noch nicht sprechen wolle. T-Online habe aber Interesse an der Technologie gezeigt.

Wer sich über die Idee von Fon und den Foneros informieren will, findet hier ausführliche deutschsprachige Informationen und hier die offizielle englischsprachige Site des Projekts.

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