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Firefox Private Network: VPN für den beliebten Browser

11.09.2019 | 13:59 Uhr | Michael Söldner

Mit einem eingebauten VPN namens Firefox Private Network soll der Browser die Privatsphäre künftig besser schützen.

Mit einer Wiederbelebung des Testpilot-Beta-Programms will Mozilla die Privatsphäre von Firefox-Nutzern verbessern. Den ersten Schritt stellt dabei das Firefox Private Network dar. In den USA lässt sich das neue Tool in der Desktop-Version von Firefox schon ausprobieren. Konkret handelt es sich beim Firefox Private Network um eine Art VPN-Verbindung, die die Identität des Nutzers verschleiert. Dazu werden die übertragenen Daten verschlüsselt und für andere unlesbar an die Server übertragen. Speziell in öffentlichen WLAN-Netzen sei dies deutlich sicherer als eine direkte Verbindung.

Im Gegensatz zu einem klassischen VPN greift Firefox Private Network aber nicht auf regionale Server zu. Man wird mit dem Tool also nicht einfach das Geoblocking bestimmter Webseiten und Dienste umgehen können. Mozilla verzichtet daher auch auf den Begriff VPN für seinen Dienst. Die konkreten Unterschiede zu einem herkömmlichen VPN lässt das Unternehmen aber offen. Dafür soll es sich bei den neu eingeführten Sicherheitslösungen um recht finale Produkte handeln. Laut Marissa Wood, Product Vice President bei Mozilla, seien die Anwendungen nahezu fertig, sie würden nur vor ihrer Veröffentlichung einem öffentlichen Beta-Test unterzogen. Welche Dienste und Tools Mozilla als nächstes im Rahmen des Testpilot-Beta-Programms zur Verfügung stellen wird, bleibt noch offen. 

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